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Neubulach Arbeiten dauern wohl bis Anfang 2021

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Die Sanierungsarbeiten des alten Rathauses, des Mittelbaus und der Turnhalle laufen.Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder Bote

Bei der Sanierung des alten Rathauses, des Mittelbaus und der Turnhalle im Neubulacher Stadtteil Liebelsberg liege man zeitlich eigentlich voll im Plan. Die Bauarbeiten laufen auf Hochtouren und das Projekt schreitet voran. Durch die aktuelle Corona-Krise wird sich die Fertigstellung dennoch verschieben müssen.

Neubluach-Liebelsberg. Die Sanierungen des Gebäudekomplexes, das aus dem alten Rathaus, dem Mittelbau und der Turnhalle besteht, sind in vollem Gange. Ende des Jahres 2019 hoffte man auf eine Fertigstellung des Projektes bis Weihnachten 2020. Als eventuelles Haupthindernis waren schlechte Witterungsverhältnisse vorstellbar. Nun hat die unvorhersehbare Verbreitung des Virus die Pläne durchkreuzt. Durch die Krise entfällt laut Bürgermeisterin Petra Schupp die nächste Gemeinderatssitzung, die für den 1. April angesetzt war, aus. "Dadurch verschieben sich die Vergaben", erklärt sie. Damit verschiebe sich auch das gesamte Sanierungsprojekt.

Zwei Wohnungen vorgesehen

Bautechnisch gehe alles gut voran. "Der Fortgang verläuft planmäßig", sagt Schupp. Der Mittelbau wurde abgerissen und mittlerweile steht dieser auch wieder. Ein Dach habe er noch nicht. Im nächsten Schritt stehe der Innenausbau an und damit die HLS-Anlagen (Heizung, Lüftung, Sanitär). Beim alten Rathaus wurde hingegen bereits das Dach neu gedeckt. Auch neue Dachfenster wurden eingebaut. Im zweiten Obergeschoss sind nämlich zwei Wohnungen vorgesehen.

In der Turnhalle sollen ein neuer Boden, neue Decken und Wände eingebaut werden. Die Halle soll nach der Renovierung als eine Art Mehrzweckhalle genutzt werden. Ein zweiter Rettungsweg ist ebenfalls geplant. Das Dach sei hingegen laut Schupp nicht sanierungsbedürftig.

In das alte Rathaus zieht auch die Diakoniestation Teinachtal aus ihrem aktuellen Interimsquartier im alten Schulhaus wieder zurück. Der neue Mittelbau soll einen Bürgersaal und mehrere Vereinsräume bieten. Ferner sollen in den finalen Schritten des Projektes auch Fenster und Fassaden saniert werden. Heizen wird man im neuen Gebäudekomplex künftig mit Gas, denn für beispielsweise Pellets fehlt ein nötiger Lagerraum. Unter dem Mittelbau bleiben die beiden Kegelbahnen erhalten. Sie werden mit neuen sanitären Anlagen und einer Küche bereichert.

"Realistisch durchgerechnet" würden die Kosten laut Schupp bei 3 434 500 Euro liegen. Die Maßnahme werde vom Landessanierungsprogramm gefördert, so dass die Kommune am Ende Fördersummen bekomme. Wie viel sei allerdings noch unbekannt. Das hänge von den förderfähigen Kosten ab. Die genauen Summen werden "hinterher herausgerechnet", sagt die Bürgermeisterin.

Da sich das Projekt nun wegen der aktuellen Lage laut Schupp um mindestens vier Wochen verschiebe, geht die Rathauschefin von einer Fertigstellung Anfang 2021 aus.

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