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Nagold Teilzeitbühne bringt "Gott des Gemetzels" auf die Bühne

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Stehen in diesem Jahr für die Teilzeitbühne im Rampenlicht (von links): Janina Keck, Konrad Lenhard (hinten), Silja Seeger und Silvester Keller. Foto: Held Foto: Schwarzwälder Bote

Nagold. Zwei Kinder haben sich auf dem lokalen Spielplatz zerstritten und im Eifer schlug der eine dem anderen die Schneidezähne mit einem Stock aus. "Absichtlich" wie die Mutter des vermeintlichen Opfers immer wieder zu betonen nicht müde wird.

Die Nagolder Teilzeitbühne bringt als zehnte Produktion am 24. und 25. März das Theaterstück "Der Gott des Gemetzels" auf die Bühne der Alten Seminarturnhalle. Das Stück zeigt dem Zuschauer nun etwa nicht die beiden Kinder, sondern deren Eltern beim Versuch, den Streit ihrer Kinder wie zivilisierte Erwachsene beizulegen. Was als Elternabend unter den fast schon peinlich streng eingehaltenen Regeln der kultivierten Anstandsformen beginnt, entwickelt sich zu einem Desaster.

Die Fragen nach dem Grund für den Griff zum Stock, nach Bestrafung des Täters oder der damit verbundenen Aufforderung einer Entschuldigung, lassen die vier Erwachsenen ziemlich schnell alle Gepflogenheiten vergessen und die Partei ihres Kindes ergreifen. Doch ohne es zu merken entfernt man sich sehr schnell vom eigentlichen Grund des Zusammenkommens. Unter dem Entstehen neuer Konflikte fällt schließlich eine Maske nach der anderen der anfänglich wohlwollenden Vermittler.

 Ein intensives, kleines Kammerstück mit lediglich vier Schauspielern auf der Bühne ist auch für die erfahrene Teilzeitbühne aus Nagold ein neues Terrain. Zum zehnjährigen Bestehen ist es der Gruppe gelungen, auch dieses Jahr wieder etwas Neues auszuprobieren.

Eines der meist gespielten Stücke der vergangenen Jahre

"Es ist eine ungewohnte Herausforderung. Mit nur drei weiteren Mitakteuren auf der Bühne ist man ständig im Fokus. Gerade bei diesem Stück besteht daher die große Kunst darin, permanent die Spannung zu halten", sagt Silja Seeger. Die erwähnten Mitakteure sind Freunden der Nagolder Theaterszene nicht fremd: Janina Keck, Silvester Keller und Konrad Lenhard ließen es sich nicht nehmen, für das Jubiläum auf der Bühne zu stehen.

 Das Stück der französischen Autorin Yasmina Reza "Der Gott des Gemetzels" wurde 2006 in Zürich uraufgeführt. Es zählt zu den erfolgreichsten und meist gespielten Theaterstücken der letzten Jahre. Dabei entlarvt sie das Bildungsbürgertum und schafft es trotz – oder gerade wegen – der schonungslosen Kritik, den Zuschauer mit viel Humor bestens zu unterhalten.

 Die Aufführungen sind am Samstag, 24. März und Sonntag, 25. März, jeweils um 19 Uhr in der Alten Seminarturnhalle in Nagold. Der Einlass ist um 18 Uhr, Bewirtung ist gegeben. Karten-Vorreservierungen können unter der E-Mail-Adresse teilzeitbuehne@gmail.com vorgenommen werden. 

 
 

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