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Nagold Sie hat noch lange nicht genug

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Foto: Schwarzwälder Bote

Lateinamerikanische Tänze, Hip Hop oder doch Jumpstyle? Die Welt des Tanzes ist so vielfältig wie keine andere Sportart. Eine Kategorie, die alle Tanzrichtungen vereint: der Showtanz. Nur ein Grund, warum Melanie Wehrstein ihr Hobby schon so lange verfolgt.

Nagold. Lateinamerikanische Klänge ertönen aus den Lautsprechern. Mit der Musik richtet sich Melanie Wehrstein auf und schwingt ihre Hüfte im rot-glitzernden Rock im Takt der Musik. Der Fächer wird gezückt und ein Strahlen breitet sich auf ihrem Gesicht aus. Sie ist voll in ihrem Element.

Schon als kleines Kind hat Wehrstein in der Showtanzgruppe des SV Pfrondorf-Mindersbach getanzt. Wann sich diese Leidenschaft entwickelt hat? "Ich habe eigentlich immer schon getanzt", sagt die 41-Jährige lächelnd. Auch Choreografien habe sie bereits für die Pfrondorfer Showtanzgruppe geschrieben.

Als sie nach Gündringen zog, war es für sie deshalb nur logisch, den Showtanz auch hier zu etablieren. Sie gründete ihre eigene Gruppe – und sorgte damit erst mal für Verwirrung. "Niemand wusste so richtig, was das eigentlich ist", erzählt sie.

Dennoch kam ihre Idee gut an. Gemeinsam mit Schwester Carola Sienkiewicz dachte sie sich Themen aus, choreografierte Tänze und trainierte ihre Schützlinge. Ebenfalls immer an ihrer Seite: Schwägerin Sandra Wehrstein. Früher war sie für die Kostüme zuständig, heute leitet sie die Gruppe gemeinsam mit Melanie Wehrstein und Annika Katz.

Die Besonderheit an der Showtanzgruppe des SV Gündringen: Zwischen den Mädels schwingen auch Jungs ihre Hüften. "Die Tanzbären" schlossen sich 2015 den "scharfen Hüpfern" an – damit waren die "scharfen Bären" geboren.

24 Mitglieder zählt die Gruppe heute, bunt gemischt zwischen 19 und 45 Jahren. Trainiert hat Melanie Wehrstein allerdings schon viel mehr. "Insgesamt waren es bisher 42 Mädels und 39 Männer", sagt sie stolz. Auch dieses Jahr steht sie mit ihren Tänzern wieder auf den Showtanzbühnen der Umgebung. Das Motto: "El dia de los muertos", der Tag der Toten, der in Mexiko gefeiert wird.

Von der ersten Idee bis zur Aufführung dauert es allerdings. "Erst mal muss man ein Thema finden, dann die passende Musik, die auch geschnitten werden muss. Und an der Choreografie sitzt man meistens noch bis spät in die Nacht", erklärt sie den Entstehungsprozess der Tänze.

Gespielt wird nicht nur mit den Themen, sondern auch mit den Tanzrichtungen. "Wir hatten schon Burlesque-Tänze, aber auch schon den Jumpstyle, Hip Hop und Ballett oder jetzt gerade lateinamerikanische Tanzelemente", erklärt Sandra Wehrstein. Auch das sei ein Alleinstellungsmerkmal der Gruppe.

Das Schönste an ihrem Hobby? "Das Gefühl, wenn nach dem Auftritt die gesamte Anspannung abfällt. Davor ist man immer so aufgeregt und je näher es auf den Auftritt zugeht, desto mehr Zweifel kommen auf. Wenn dann alles gut geht, ist man einfach nur total glücklich", sagt Melanie Wehrstein strahlend.

Der Tanz "Afrika", der die Gruppe 2008 bekannt machte, ist auch heute noch einer ihrer Lieblingstänze. "Das war Gänsehaut", erinnert sie sich.

Die Liebe zum Tanzen ist bei den Trainerinnen so groß, dass sie jedes Jahr aufs Neue in die Tanzschuhe schlüpfen. Der Grund ist für Melanie Wehrstein eindeutig: "Ich habe noch nicht genug. Nicht mal nach all den Jahren."

Die Showtanzgruppe trainiert jeden Donnerstagabend ab 20.30 Uhr in der Gündringer Grundschule. Teilnehmen kann man ab 18 Jahren. Für alle jüngeren Tänzer gibt es die Nachwuchsgruppen: eine für Kinder von 7 bis 10 Jahren und eine für Jugendliche von 11 bis 17 Jahren. Weitere Informationen auf der Homepage des SV Gündringen www.sv-guendringen.de.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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