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Nagold Ein Narr springt zwischen den Welten

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Das Ensemble von "TheARTig" befindet sich in der heißen Probenphase: Für die jungen Schauspieler ist die Bühne momentan ihr zweites Zuhause. Foto: Fritsch Foto: Schwarzwälder-Bote

Noch nie zuvor habe er bei einem Schultheaterprojekt einen derart großen Aufwand betrieben, meint der Theatermacher und OHG-Lehrer Andreas Schäfer zu seinem neusten Projekt "Sünde", das am Wochenende ab Freitag im Kubus zur Uraufführung kommen soll.

Nagold. Schäfers Theater-AG TheARTig, eine von drei Theater-AGs des OHG Nagold, befindet sich nun in der heißen Probenphase, wobei der Kubus ab Dienstag gewissermaßen zum zweiten Zuhause der 26 jungen Schauspieler zwischen 14 und 18 Jahren wird. Zu bewältigen ist nicht nur eine geradezu virtuose Textvielfalt, auch vielzählige bedeutungstragende Choreographien führen die jungen Amateure bis an ihre Grenzen. Dabei werden in dem gut zweistündigen Stück drei groteske Welten satirisch kontrastiert: Auf der Hauptbühne lebt und liebt zu Anfang in kitschiger Harmonie die Naturwelt. Abseits davon entwickeln sich auf den beiden großen Vorbühnen die Wissenschaftswelt und die Sektenwelt.

Mit großem technischem Aufwand

Zwischen den Welten springt mit leichtfertigen Kommentaren der unheilvolle Narr. Im katastrophalen Ende schließlich werden die Welten zusammengeführt. Dabei lebt das von Andreas Schäfer kreierte Stück weniger von einem klaren Handlungsstrang, sondern kann eher als ein Werk der Bildenden Kunst, gewissermaßen als eine groteske Collage aus Textszenen, Musik und bewegten Bildern aufgefasst werden. "Um solche vielfältigen Bilder wirkungsvoll inszenieren zu können, ist ein recht großer technischer Aufwand aus Traversen, zusätzlichen Scheinwerfern und Lautsprechern leider unumgänglich", rechtfertigt Schäfer seine ungewöhnlichen Produktionskosten. "Doch die Kunst beginnt erst, wo die Ökonomie endet", ergänzt er lächelnd.

Ob sich der hohe Aufwand wenigstens für den Zuschauer lohnt, davon kann er sich in drei Aufführungen ein Bild machen, und zwar am 15., 16. und 17. Dezember jeweils ab 19 Uhr im Kubus Nagold. Der Eintritt beträgt acht Euro, ermäßigt drei Euro.

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