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Nagold Brisanter Schülerverkehr

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Bei der Schülerbeförderung geht es oft ziemlich eng zu.Foto:©Monkey Business – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

SPD Gemeinderatsfraktion beantragt Entlastungen im Schulbusverkehr. Ziel ist es, mögliche Ansteckungen mit dem Corona-Virus zu vermeiden.

Nagold. Die Schließung gastronomischer Betriebe, die Absage kultureller Veranstaltungen und vieles mehr prägt seit Anfang November den Alltag der Menschen in diesem Land. "All dies dient dazu, nicht notwendige Kontakte zu vermeiden und einer weiteren Verbreitung des SARS-CoV2 – COVID-19 Virus entgegen zu wirken", heißt es in einer Pressemitteilung der SPD-Fraktion. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen verlangsame sich bislang allerdings nur schleppend, und noch immer gebe es Bereiche, in denen nur schwierig Abstand gehalten werden könne.

Ein brisantes Beispiel in den Augen der SPD stellt hier der "häufig überfüllte Schülerbusverkehr" dar. Die Fraktion der SPD beantragte nun mit einem Schreiben von Gemeinderat Daniel Geese eine Beratung im Nagolder Gemeinderat über die Möglichkeit, die Kapazitäten des öffentlichen Schülerverkehrs zu erhöhen, um mögliche Ansteckungen zu vermeiden.

In der Pressemitteilung der SPD heißt es: "Der Schulbetrieb soll möglichst aufrechterhalten werden. Dabei ist es momentan durch große Anstrengungen, viel Geduld, Einfallsreichtum und auch Disziplin aller Beteiligten in den Schulgebäuden und auf den Schulhöfen gut möglich, Unterricht in getrennten Kohorten mehr oder weniger geeignet durchzuführen." Auf die Tatsache, dass sich dann doch oft 30 Personen und mehr in einem Raum über längere Zeit aufhalten würden, hätten oft weder Schulträger noch die Schulleitungen selbst Einfluss, denn "andere Bedingungen geben Räumlichkeiten und Personalkapazitäten schlichtweg nicht her".

Selbst an den Wartestellen könnten noch Abstände eingehalten werden, das sei beispielsweise am Nagolder Busbahnhof auch gut zu beobachten. "Die Schülerinnen und Schüler versuchen, sich selbst zu schützen." Allerdings erscheine es unmöglich, den Weg zur Schule und von der Schule zum Wohnort mit dem öffentlichen Schülerverkehr so zurückzulegen, dass auch in den Bussen – "mindestens einigermaßen" – die notwendigen Abstände eingehalten werden könnten, beziehungsweise die jeweils umschlossenen Räume nicht derartig überfüllt seien, dass mögliche Ansteckungen fast unvermeidlich würden. Die Nagolder Genossen verdeutlichen: "Das lässt die momentane Kapazität des Schülerverkehrs jedoch nicht zu."

"Die Alternativen für die Schülerinnen und Schüler", erläuterte SPD-Gemeinderat Daniel Geese "sind also entweder, die überfüllten Busse zu benutzen oder alternative Transportmöglichkeiten wie zum Beispiel durch ihre Eltern zu finden".

Durch den zusätzlichen Einsatz von Bussen auf derselben Strecke ließe sich eine Entlastung schaffen. Das mache die Aufgabe, den ÖPNV im Kreisgebiet zuverlässig und angemessen zu regeln, umso wichtiger.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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