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Nagold Bewohner bleiben "mitten im Leben"

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So in etwa soll das Seniorenzentrum (rechts) und die Einrichtung für das Betreute Wohnen (links) aussehen (Visualisierung).Foto: Diakoniewerk Martha-Maria Foto: Schwarzwälder Bote

Hochdorf bekommt eine neue Ortsmitte. Zentraler Bestandteil wird das Seniorenzentrum und die Einrichtung für Betreutes Wohnen des Diakoniewerks Martha-Maria sein. Am Donnerstag wurden im Ortschaftsrat die Pläne vorgestellt.

Nagold-Hochdorf. Die zentrale Lage in Hochdorf ist für die Betreiber von enormer Bedeutung, wie Elena Schweizer erklärte. Sie ist die Leiterin des Seniorenzentrums in Nagold und wird auch in Hochdorf die Führung übernehmen. "Die Bewohner sind dadurch nicht weit weg vom Geschehen. Sie sind mitten im Ort, mitten im Leben", sagte sie.

Ähnlich wie in der Kernstadt soll es, für die Zeit nach Corona, auch Veranstaltungen geben, um die Hochdorfer zum Seniorenzentrum und zu deren Bewohnern zu führen. Diese Offenheit sei, sofern möglich, ein entscheidender Teil des Konzepts, sagte Schweizer.

Parkplatzsituation birgt Konfliktpotenzial

Die unmittelbare Nähe zwischen den beiden Gebäuden sei ebenfalls vorteilhaft für die Bewohner. Dadurch können Senioren, die betreut wohnen, Kontakte zu Mitarbeitern und Bewohnern des Seniorenzentrums aufbauen. Das erleichtere einen späteren Wechsel vom Betreuten Wohnen ins Seniorenzentrum, erklärte Schweizer.

Ein neuer Dorfplatz, ein Seniorenzentrum und eine Einrichtung für Betreutes Wohnen in der Ortsmitte. Dazu noch Bewohner und Mitarbeiter. Unter den Anwesenden kam da schnell die Frage nach der Parkplatzsituation auf. Einige Hochdorfer sehen da Konfliktpotenzial.

Für Bewohner und Gäste wird es etwa 50 Parkplätze geben, erklärte Geschäftsführer Michael Zimber. Mitarbeiter dürfen dort allerdings nicht parken. Die Mitarbeiter sollen die Diakoniefahrzeuge nach der Arbeit nach Hause nehmen. Dadurch soll verhindert werden, dass Parkplätze unnötig besetzt werden. "Wir sind mit der Stadt Nagold im Gespräch", sagte Zimber. Man arbeitet an einer Lösung, wo die Mitarbeiter während ihrer Arbeitszeit parken könnten. Eine mögliche Lösung ist, dass sie die Parkplätze der Daxburghalle nutzen.

"Wir haben in Hochdorf genug Parkplätze", sagte Ortsvorsteher Bruno Schmid. "Um die Halle herum haben wir 85 Parkplätze, die höchstens bei Großveranstaltungen belegt sind." Der Ortschaftsrat habe sich bewusst dafür entschieden, die Ortsmitte nicht als Parkplatz zu gestalten. Künftig soll in dem Bereich die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt werden, um den Verkehr etwas zu beruhigen.

Das Seniorenzentrum soll 45 Pflegeplätze bieten und etwa 50 Mitarbeiter beschäftigen. Im anliegenden Gebäude wird es 30 Wohnungen für Betreutes Wohnen, zwölf Tagespflege-Plätze, eine Diakoniestation sowie eine Arztpraxis geben.

Die Kosten für die Doppel-Einrichtung liegen bei etwa 18 Millionen Euro, die das Diakoniewerk größtenteils aus Eigenmitteln finanziert. Die Eröffnung ist für Ende 2021 geplant. Während der Bauarbeiten werde das Diakoniewerk die Öffentlichkeit einladen, um über den weiteren Baufortschritt zu berichten, kündigte Zimber an.

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