Große Trauer in Schömberg: Der langjährige Kommunalpolitiker Manfred Raab ist am 2. Dezember im Alter von 79 Jahren verstorben. Raab hat sich vielfältig ehrenamtlich engagiert.
Das kommunalpolitische Urgestein saß von 1975 bis 2009 im Gemeinderat und von 1975 bis 1979 im Kreistag. Zwischen 1989 und 2004 engagierte er sich im Ortschaftsrat von Oberlengenhardt, teilt die Gemeinde Schömberg mit.
Darüber hinaus war Raab einige Jahre stellvertretender Bürgermeister und stellvertretender Ortsvorsteher in Oberlengenhardt. 2005 erhielt Raab für sein Engagement die Goldene Ehrennadel des Gemeindetages Baden-Württemberg.
Bis 2014 war Raab 38 Jahre Vorsitzender des Gutachterausschusses. In der Nouvelle Schömberg Freizeiteinrichtungen GmbH verantwortete Raab den Vorsitz des Aufsichtsrates und dessen Stellvertretung. Dieses Unternehmen war verantwortlich für das Wellenbad.
Bei der Energiewende vorne dabei
Auch bei der Energiewende war Raab vorne mit dabei. So betrieb er mit die Gründung der BürgerEnergiegenossenschaft Schömberg im Jahre 2012. Zehn Jahre leitete er das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender. Die Genossenschaft baut Photovoltaikanlagen auf Gebäuden. Sie sorgte unter anderem dafür, dass auf der neuen Kindertagesstätte Eulenbächle in der Brunnenstraße eine solche Anlage installiert wurde.
In die CDU trat Raab bereits 1963 ein. Im März 1967 war er an der Gründung des ersten Ortsverbandes der Jungen Union in Schömberg beteiligt und war dessen erster Vorsitzender.
1971 war Raab Gründungsmitglied des CDU-Ortsverbandes in Schömberg und wurde gleich zum stellvertretenden Ortsverbandsvorsitzenden gewählt.
Im gleichen Jahr wurde Raab in den Kreisvorstand der CDU gewählt. Zwischen 1974 und 1990 war er Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Schömberg. Im Gemeinderat war er von 1980 bis 1989 und von 1994 bis 2009 Vorsitzender der CDU-Fraktion.
Im Vereinswesen brachte sich Raab ebenfalls ein – auch als Vorsitzender.