Hat seine Fußverletzung auskuriert: Deniz Almas. Foto: Eibner Foto: Schwarzwälder Bote

Leichtathletik: Sprinter Deniz Almas will am Wochenende wieder angreifen

Mehr als vier Wochen ist es her, dass Sprinter Deniz Almas sein letztes 100-Meter-Rennen bestritten hat. Nun ist seine Fußverletzung überstanden, der Altburger will am kommenden Wochenende in Regensburg wieder ins Geschehen eingreifen. "Ich habe richtig Bock auf den Wettkampf", sagt der 23-Jährige.

Zuletzt stand Almas Mitte Mai beim Sportfest "Road to Tokyo" in Mannheim bei einem Wettkampf auf der Bahn. 10,39 Sekunden im Vorlauf und dann eine 10,5 im Finale – seine Zeiten dort waren aber ernüchternd. Die Schmerzen im Fuß und im großen Zeh behinderten den Altburger, der für den VfL Wolfsburg startet, doch mehr als er sich im Vorfeld eingestehen wollte.

Entscheidung für Pause

Almas entschied sich für eine Pause und damit gegen einen Start bei den deutschen Meisterschaften in Braunschweig und eine mögliche Titelverteidigung über die 100 Meter. Die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio im Sommer mit der bereits qualifizierten 4x100-Meter-Staffel sollte auf keinen Fall in Gefahr geraten.

"Ich war dann bei einigen Ärzten. Das Problem ging vom Fußgewölbe aus. Das haben wir aber jetzt in den Griff bekommen", sagt Almas.

Nach einer Schonphase befindet er sich bereits einige Zeit wieder voll im Training. "Die guten Leistungen aus dem Training will ich am Wochenende im Rennen umsetzten", sagt er. Almas wird in Regensburg über die 100 Meter und mit der 4x100-Meter-Nationalmannschaftsstaffel starten. Besonders in der Staffel will er zeigen, wie schnell er sein kann, um sich seinen Platz in der Staffel für Tokio endgültig zu sichern.

Ein Einzelstart bei den Spielen ist durch die Verletzung in weite Ferne gerückt. Die Norm von 10,05 Sekunden ist Almas auch in Bestform noch nie gelaufen und für eine Qualifikation über die Weltrangliste fehlen ihm die Rennen. "Realistisch gesehen ist das kaum noch möglich. Ich konzentriere mich jetzt voll auf die Staffel", sagt der 23-Jährige.

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