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Nach Vandalismus an Schutzhütte Schömberger Ortsvorsteher ärgert sich über Randalierer

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Die Schömberger hängen an ihrer Schutzhütte. Einige haben viele Stunden Arbeit in das Gebäude investiert. Foto: Ortsverwaltung

Eine Gruppe von wohl sechs Personen hat bei der Schutzhütte in Schömberg randaliert. Ortsvorsteher Kurt Winter will "gnadenlos auf Strafverfolgung beharren". Mehr dazu in unserem (SB+)Artikel.

Loßburg-Schömberg - Im Amtsblatt der Gemeinde Loßburg machte Winter auf den Fall aufmerksam. Bei ihrer Feier habe die Gruppe Becher, leere Flaschen sowie sonstigen Müll hinterlassen. Außerdem soll ein offenes Feuer an den Sitzgruppen vor der Hütte angezündet worden sein. Die Flammen seien wohl meterhoch gewesen und das Feuer habe einige Pflastersteine verunreinigt.

Nun hat unsere Zeitung nachgehakt. "Leider gibt es keine Neuigkeiten", so Winter. Seitdem die Gemeinde eine Anzeige beim Polizeiposten Alpirsbach gestellt hat, habe die Ortschaftsverwaltung keine weiteren Informationen erhalten. Die Verantwortlichen konnten noch immer nicht ausfindig gemacht werden.

Laut dem Ortsvorsteher muss das Pflaster vor der Hütte wahrscheinlich ausgetauscht werden, da das Feuer Brandflecken auf dem Boden hinterlassen hat.

Von Freiwilligen errichtet

Auf die Frage ob Schömberg zuvor schon einmal von Vandalismus betroffen gewesen sei, antwortete Winter: "Dies ist der erste Fall. Bisher waren wir glücklicherweise noch nie von Vandalismus oder Sachbeschädigung betroffen."

Die Hütte liege ihm und den Bewohnern Schömbergs am Herzen, versicherte Winter. "Die Hütte ist unser Augapfel", betonte er.

Außerdem hob Winter hervor, dass die Schutzhütte gemeinsam von freiwilligen Helfern errichtet wurde, die dafür ihre Freizeit und ihren Urlaub geopfert hätten und "keinen Cent dafür bekommen haben". Er schätzt, dass mehrere Tausend Stunden Arbeit in die Hütte investiert worden seien. "Es ärgert uns daher umso mehr, dass uns das jemand kaputt machen will".

Da steckt viel Herzblut drin

Wenn Winter die Möglichkeit hätte, den Verantwortlichen etwas zu sagen, würde er sie fragen, "ob sie sich überhaupt bewusst sind, was für eine Anlage sie beschädigt haben. Es steckt viel Herzblut in der Hütte." Doch nicht nur über den materiellen Schaden zeigt er sich besorgt, er spricht von einem "ideellen Wert", den das Blockhaus besitzt. Erneut hob er die freiwilligen Helfer hervor.

Doch wer muss denn nun für den entstandenen Schaden aufkommen? Laut Winter ist das die Gemeinde. Er denkt, dass aber wieder mehrere Stunden Freiwilligenarbeit einfließen werden.

Ob die Verantwortlichen bald ausfindig gemacht werden können und womöglich zur Rechenschaft gezogen werden, ist noch unklar. Doch der Ortsvorsteher will dran bleiben. Er werde "gnadenlos auf Strafverfolgung beharren", meint er.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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