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Nach Handgranatenanschlag in Villingen-Schwenningen Ermittler setzen Belohnung aus

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Ein Modell der Handgranate M52 die auch bei dem Anschlag verwendet wurde. Hier bei einer Pressekonferenz der Polizei in Villingen-Schwenningen. Foto: dpa

Villingen-Schwenningen - Wenige Tage nach dem Handgranatenanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft in Villingen-Schwenningen haben die Behörden eine Belohnung ausgesetzt. Für Hinweise stehen 10 000 Euro bereit, teilten Staatsanwaltschaft und Polizei am Mittwoch mit. Die Ermittler seien dringend auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Noch gebe es keine Spur von den unbekannten Tätern. Auch das Motiv der Tat sowie die Herkunft des Sprengkörpers seien weiter unklar. Unbekannte hatten am Freitag eine Handgranate auf das Gelände des Flüchtlingsheims geworfen. Sie explodierte jedoch nicht. Es wurde niemand verletzt.

Spuren werden gesucht

Spezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) untersuchen seit dem Wochenende den Sprengkörper auf Spuren. Die Granate war nach ihrem Fund kontrolliert gesprengt worden.

Weiter unklar ist nach Angaben der Staatsanwaltschaft, ob der Anschlag den Flüchtlingen oder dem dortigen Sicherheitsdienst galt. Die Granate war in der Nacht zum Freitag neben einem Container, in dem sich drei Wachleute aufhielten, liegen geblieben. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft und des Landeskriminalamtes (LKA) war sie mit Sprengstoff gefüllt.

Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) informierte sich am Mittwoch vor Ort bei den Beamten der Sonderkommission „Container“. Die 75 Kriminalisten arbeiteten auf Hochtouren, sagte ein Sprecher. Da es keine Augenzeugen oder andere konkrete Spuren gebe, handele es sich um Detailarbeit. Ermittelt werde in alle Richtungen. Ob sich die Tat aufklären lasse, sei offen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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