„Eskalation“ im Schwarzwald, Austern in Val Thorens und Freudentränen im heimischen Schwarzwald: Der erste Weltcup-Sieg von Skicrosserin Daniela Maier wird gebührend gefeiert. Doch bereits am Montag geht es in Arosa weiter.
„Ich war unheimlich überwältigt. Des ganze Adrenalin musste raus. Und ich habe – gefühlt – mir meine Lunge aus dem Hals geschrien. Ich wusste gar nicht, wohin mit meiner Freude“, blickt die Olympia-Dritte auf den Moment zurück, als sie am Freitag den ersten Weltcup-Sieg eingefahren hatte.
Die Feier
Und wie wurde diese Premiere, gleichzeitig war ein Weltcup-Sieg das ganz große Saisonziel der 27-Jährigen, gefeiert?
„Wir haben abends natürlich auf den Sieg angestoßen. Vor allem mit meinen Betreuern, aber auch meinen Teamkollegen. Es gab dann sogar Austern, weil in unserem Hotel zufällig Seafoodabend war“, wird Daniela Maier den 8. Dezember 2023 nie vergessen.
Die Gratulanten
„Yeahhh Dani! Gratuliere“. Klar, dass nicht nur Slalom-Ass Lena Dürr Glückwünsche an die Skicrosserin des SC Urach sendete.
„Der Schwarzwald ist anscheinend komplett eskaliert“, hatte Maier viel zu tun, bis jede Nachricht beantwortet war. „Meine Familie hat natürlich auch mitgefiebert. Da sind auch Freudentränen geflossen“, freut sich die Schwarzwälderin schon sehr auf das Wiedersehen in Furtwangen an Weihnachten.
Ab nach Arosa
Zuvor steht aber schon am Dienstag der Flutlicht-Weltcup von Arosa an. „Dorthin geht es natürlich höchst motiviert“, will Daniela Maier im schweizerischen Kanton Graubünden nachlegen. Zunächst wartet aber am Montagabend (19.45 Uhr) die Qualifikation für die entscheidenden Heats. Vor Weihnachten sind zudem noch die Rennen in Innichen (Italien, 21. und 22. Dezember) vorgesehen.