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Musik- und Kunstschule Neue Leiterin in Freudenstadt

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Herbert Hilbert (links) und Christof Ruetz von der Musik- und Kunstschule mit der neuen Leiterin Katharina Pschorr. Foto: Günther

Sie ist fröhlich, temperamentvoll und hoch motiviert: Seit einem Monat leitet Katharina Pschorr die Musik- und Kunstschule Region Freudenstadt (MuK). Welchen Werdegang und welche Ziele die 33-Jährige hat, lesen Sie in unserem (SB+)Artikel.

Freudenstadt - Herbert Hilbert und Christof Ruetz vom Trägerverein der Musik- und Kunstschule stellten die neue Schulleiterin jetzt vor. Katharina Pschorr kommt aus Heubach im Ostalbkreis aus einer Musikerfamilie. Der Vater leitet eine Musikschule, die Mutter ist Klavierlehrerin.

Kein Wunder dass sich auch der Ehemann von Katharina Pschorr, Jakob Brenner, der Musik verschrieben hat. Derzeit ist er am Theater Chemnitz Dirigent, Komponist und Geiger. Wie Pschorr verriet, möchte auch er sobald als möglich den Mittelpunkt seines Lebens in den süddeutschen Raum verlegen.

"Mehr als Spitzenförderung"

Die 33-jährige Katharina Pschorr absolvierte nach abgeschlossenem Studium der Schulmusik in München an der Musikhochschule Hannover ein Studium für Geige und Klavier. An der Musikschule Mittelsachsen hatte sie eine Festanstellung als Fachbereichsleiterin Streicher, parallel dazu absolvierte sie berufsbegleitend in Kaiserslautern ihr Studium in Kulturmanagement. Seit dem 1. November ist sie die Nachfolgerin von Christian Pöndl in Freudenstadt. Wie Hilbert und Ruetz verrieten, setzte sich Pschorr in dem Bewerbungsverfahren gegen mehr als zwei Dutzend Mitbewerber durch. Katharina Pschorr deckte an ihrer bisherigen Wirkungsstätte eine große Bandbreite künstlerischen Schaffens ab. Sie reichte von der Einrichtung von Streicherklassen bis zur Tätigkeit als "Übertitel-Inspizientin" am Chemnitzer Theater.

Für Freudenstadt, so erklärt Hilbert, hatte der Vorstand des Trägervereins eine Persönlichkeit gesucht, "die nicht nur in der Musik, sondern auch bei unseren zahlreichen Kooperationspartnern den richtigen Ton findet". Pschorr habe das Gremium sowohl durch ihre fundierten Qualifikationen im Bereich der Schulmusik als auch durch ihr Zusatzstudium in Kulturmanagement überzeugt. Zudem hatte sie, so Christof Ruetz, "einige sehr gute neue Konzepte im Gepäck, unter anderem für Musikunterricht im Seniorenheim". Ein Arbeitsfeld, für das Pschorr bereits erste Kooperationen auf den Weg gebracht hat.

Für Katharina Pschorr ist "Musikunterricht mehr als Spitzenförderung", die Bandbreite reicht für sie von "Jugend musiziert" über Früherziehung, Müttertraining, den klassischen Musikschulunterricht bis zum Musikunterricht im Seniorenheim, an Grundschulen und den Bläserklassen der Schulen.

Ein eigenes Büro und eine Assistentin

Wie Christof Ruetz begründet nutzte der Vorstand des Trägervereins die Neubesetzung der Schulleiterstelle auch dazu, neue Verwaltungsstrukturen einzuführen.

Die neue Musikschulleiterin hat nun ein eigenes Büro, das auch gleichzeitig ihr Unterrichtsraum ist. Neu eingerichtet wurde, so Herbert Hilbert, eine Schulassistenz. Hatte es sich doch in der Vergangenheit gezeigt, dass die Musik- und Kunstschule inzwischen eine Größe erreicht hat, bei der dringend eine Schulassistenz benötigt wird. Neben Sylvia Eberhardt, die in bewährter Weise weiterhin auf Minijobbasis in der Verwaltung arbeitet, wurde Christin Caton mit einer 50-Prozent-Stelle als Schulleitungsassistentin angestellt.

Neuigkeiten gibt es auch aus weiteren musikalischen Fachbereichen. Nachdem Gesangslehrer Wolfgang Meusel die Musik- und Kunstschule nach vielen Jahren verlassen hat, unterrichten Verena Seid aus Baiersbronn und Bastion Levacher aus Calw ab Januar Gesang und chorische Stimmbildung. Eine weitere personelle Veränderung betrifft die neue Schulleiterin selbst. Im Rahmen der Kooperation und gegenseitiger Unterstützung der Musikschulen der Region ist sie ab sofort mit 20 Prozent ihres Deputats an der Musikschule Allegro in Pfalzgrafenweiler tätig. Was ihre sonstige Tätigkeit anbelangt verrät sie strahlend, dass sie in Freudenstadt gut angekommen ist. Sie habe bereits viele Kooperationspartner kennengelernt und alle als sehr offen und aufgeschlossen erlebt. Leuchtende Augen bekommt sie, als sie nach der Kunstschule der Musik- und Kunstschule gefragt wird. Diese betrachtet sie keineswegs als Balast, sondern "als großen Bonus". Gemeinsam mit den Künstlerinnen des Kunstbereiches arbeitet sie bereits an neuen Konzepten.

Für Pschorr ist ihre Tätigkeit "Arbeit und Hobby zugleich". Zwei Hobbys fallen ihr aber doch zusätzlich ein: Gemeinsam mit ihrem Ehemann erstellt sie derzeit eine Geigenschule, und Stricken gehört auch dazu. Bis Weihnachten warten noch 18 Socken darauf, fertig gestrickt zu werden.

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