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Mötzingen Zeitreise in die Einfachheit

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Simon Rudolf ist ein großer Naturfreund.                  Fotos: Rudolf Foto: Schwarzwälder Bote

Simon Rudolf vom NABU Mötzingen war auf einer 254 Tage langen Expedition und erzählte etwas über seinen Aufenthalt in den entlegensten Winkeln der Welt.

Mötzingen. Der 21-jährige abenteuerlustige Simon Rudolf aus dem Mötzinger Ortsverband des NABU ging 254 Tage lang auf eine Expedition. Bei einer Expedition reisen Menschen in eine Gegend, die meistens weit entfernt ist. Es geht dabei darum, die Gegend besser kennenzulernen. Meistens ist es eine Gegend, in der bisher nur wenige oder sogar keine Menschen waren.

Rudolf hatte die Reise schon während seines Berufskollegs im Kopf. Als er sein Berufskolleg bestanden hatte, ging er für ein Jahr lang als Landschaftsgärtner und Produktionshelfer arbeiten, um sich das nötige Geld für seine Reise zu erarbeiten. Heute studiert der 21-jährige Naturfreund an der Uni in Nürtingen Landschaftspflege und Ökologie. Da er ein großer Naturfreund ist und sich sehr für Tiere und die Natur interessiert, ist er ebenfalls dem Mötzinger Ortsverband der NABU beigetreten. Der NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V., ist der älteste und mit seinen 700 000 Mitgliedern der stärkste Umweltverband Deutschlands. Die NABU setzt sich für die Artenvielfalt und den Schutz intakter Lebensräume, für gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und für den schonenden Umgang mit Ressourcen ein. Simons Expeditionsziel war, die Vielfalt der Natur zu erleben und neue Kulturen kennen zu lernen.

Der Start der Expedition begann am Frankfurter Flughafen. Er ging aber nicht alleine auf die Reise, sein Cousin begleitete ihn. Zunächst ging es für Simon und seinen Cousin in den Süden Afrikas. Als sie in Afrika ankamen, verdienten sie ihren Unterhalt als Landschaftspfleger und bekamen auf einigen Safaris Exoten zu Gesicht, die viele nur aus dem Zoo kennen.

Anschließend ging es für die beiden nach Nepal, in den Süden Asiens. Nun war es an der Zeit, den Himalaya zu erkundigen. Von den 30 Tagen, die die beiden Entdecker dort verbrachten, waren die beiden gut die Hälfte mit dem Wandern beschäftigt. Bei einem 13-tägigen Marsch legten die beiden Entdecker 180 Kilometer zurück und erreichten eine Höhe von 4380 Metern über dem Meeresspiegel. Der Aufenthalt kam ihnen wie eine Zeitreise vor, weil die Einheimischen in einfachen Behausungen wohnen und Geräte benutzen, die es in Deutschland vor 50 Jahren gab.

In Australien wartete etwas Besonderes auf die Entdecker

Selbstverständlich gibt es nicht nur Tiere und Orte zu entdecken, Simon und sein Cousin haben auch neue Freunde kennen gelernt: zwei junge Damen aus Brasilien und Portugal, die auch auf einer Expedition waren.

Auch in Australien wartete etwas Besonderes auf die Entdecker: Die beiden gingen auf Goldsuche. Drei Tage lang mussten die beiden jeweils zehn Stunden arbeiten, doch die harte Arbeit lohnte sich wenigstens ein bisschen: Simon fand Gold im Wert von 100 Euro.

So schön die gemeinsamen Abenteuer auch waren; die Wege der beiden trennten sich in Neuseeland. Bei Simon wurde es so langsam eng mit dem Geld und er entschied sich, ein paar Wochen in Neuseeland zu arbeiten.

In Ecuador fanden die beiden wieder zusammen und machten eine Tour durch den Amazonas-Urwald. Sie sahen exotische Tiere wie Papageien oder Krokodile. Selbstverständlich war die Wanderung nur mit einem Guide möglich.

In Kanada fand Simon die Unterkunft am schönsten. Allerdings hatte er in Kanada Angst vor wilden Tieren. Während seiner Zeit in Kanada sah er sehr viele Elche und gut 30 Grizzlys. Das war auch schon der letzte Abschnitt seiner Reise. Und so ging es nach 254 Tagen zurück nach Deutschland.   Der Autor ist Schüler der Klasse E2 des Technischen Gymnasiums der Rolf-Benz-Schule in Nagold  Der Artikel ist eine Erweiterung zum Artikel "In die entlegensten Winkel der Welt" des Schwarzwälder Boten vom 29. November 2019 Weitere Textquelle: www.nabu.de

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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