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Mötzingen Alte Probleme und Tücken moderner Technik

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Petra Binder und Doris Reichenauer als "Dui ond de Sell" Foto: Trommer Foto: Schwarzwälder Bote

Mötzingen. Ein Seniorennachmittag , zu dem die Gemeinde eingeladen hatte, fand jetzt in der in der Mötzinger Halle statt. Außer Kaffee und Kuchen gab es auch gute Unterhaltung: Das Kabarett aus dem Süden "Dui ond de Sell" trat auf.

Bürgermeister Marcel Hagenlocher begrüßte die sehr zahlreichen Gäste. Der Bürgermeister sprach aktuelle Projekte im Ort Mötzingen an, ein besonders großes ist hier das Betreuungszentrum gegenüber der Gemeindehalle, wo der Bauarbeiten bereits begonnen haben. Die neue Kinderkrippe im Alemannenweg soll im April 2020 eröffnet werden. Da es in Mötzingen immer mehr Kinder gebe, müsse langfristig auch an eine Erweiterung der Schule gedacht werden, so Hagenlocher.

Petra Binder und Doris Reichenauer betraten die Bühne und stellten sich gegenseitig als "Dui" und "de Sell" vor, also die und die andere. Dass der schwäbische Dialekt hier immer ein Thema ist, wurde gleich zu Beginn klar. Der Schwabe wächst ja zweisprachig auf, spätestens ab der ersten Klasse wird dazu geraten, hochdeutsch zu sprechen. Ein Kind musste den Aufsatz neu schreiben, weil es das Wort "lommelig" verwendet hatte. Was heißt das eigentlich auf hochdeutsch? Auch aus dem Publikum kam keine eindeutige Antwort. Das Thema Alter kam auch zur Sprache, so war Petra sehr enttäuscht, als sie einen Schulkameraden wieder traf, den immer alle Mädchen angehimmelt hatten – ein grauhaariger Mann war aus ihm geworden. Doch noch mehr traf sie seine Frage, was für ein Fach sie denn an der Schule unterrichtet habe.

Die Harmonie zwischen Eheleuten ist natürlich ein unerschöpflicher Quell für Humoristen. So kommentiert der Ehemann die Klage seiner Frau, sie habe einen Hexenschuss so: "Die schießen doch nicht auf ihre eigenen Leute!"

Manche Männer halten sich ja für ganz tolle Typen, alle Frauen sagen das…meist ist das aber nur die eigene Mutter, so das Duo.

Ein Ehemann wollte sich ansehnlicher machen und griff zum Selbstbräuner. Natürlich hatte er die Bedienungsanleitung nicht gelesen und hat gesprüht, bis die Dose leer war.

Der Effekt war umwerfend und schwarz. Nachdem er versucht hatte, mit Nagellackentferner das Gesicht wieder weiß zu bekommen, war der Arztbesuch angesagt. Wie lange muss man denn hier warten, wurde er gefragt? Ha bis de schwarz wirsch!

Die Tücken der modernen Technik werden von den Kabarettistinnen auch auf’s Korn genommen. Die Einparkhilfe manövriert das Auto ganz allein in die engsten Lücken, und das so knapp, dass man durch den Kofferraum aussteigen muss!

Die beiden knöpfen sich viele Themen des Alltags vor – wieso habe ich jeden Tag mehr Haut? Was für einen Büstenhalter brauche ich: Minimizer oder Push-up?

Kaffee und Kuchen wurde von Mitarbeitern der Gemeinde, Vertretern des Bürgernetzwerks und einigen Gemeinderäten verteilt.

Der evangelische Pfarrer Stefan Taut sprach noch ein Grußwort.

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