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Mönchweiler Zeit zum Reden, zum Lachen und zum Zuhören

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Sabiene Müller (von links), Ingrid Schienle und Ulrike Polaczek freuen sich auf die Eröffnung des Café Zeitlos der Generationenhilfe Mönchweiler. Foto: Hettich-Marull Foto: Schwarzwälder Bote

Mönchweiler. Der Blick auf den Flyer zeigt eindrücklich, dass hier nichts dem Zufall überlassen bleibt: Sabiene Müller, Ulrike Polaczek und Ingrid Schienle haben viele Stunden in die Vorbereitungen investiert, am Freitag, 25. Oktober, ist es nun soweit. Das Begegnungscafé "Café Zeitlos" öffnet erstmals seine Türen. Betreiber des ehrenamtlich geführten Cafés ist die Generationenhilfe Mönchweiler.

Dem Organisationsteam stehen zwischen 15 und 20 Mitstreiter zur Verfügung, die im Café mitarbeiten oder Kuchen spenden. Drei Personen sollen jeden Freitag – außer an Feiertagen – zum Einsatz kommen, die Arbeit auf vielen Schultern verteilt werden. Immer von 15 bis 18 Uhr können im Café Zeitlos Menschen generationenübergreifend zusammen kommen – zum gemütlichen Plausch, zu einem Tässchen Café.

Das Begegnungscafé war in den Räumen des neu entstehenden Bürgerzentrums geplant – doch so lange wollte das Organisationsteam nicht warten. Jetzt ist man vorläufig in der Mensa der Gemeinschaftsschule untergekommen. "Die Schule hat mit uns hervorragend kooperiert – sowohl die Schulleitung, als auch Frau Schneider vom Mensa-Team", erklärt Ulrike Polaczek.

Die Ehrenamtlichen, die das Angebot betreuen, erhalten keine Aufwandsentschädigung – und die Café-Gäste können selbst bestimmen, was ihnen der Besuch wert war: Das Café wird auf Spendenbasis geführt, eine alte Kaffeekanne dient als Spendenkasse. Die Räumlichkeit ist – dank eines Aufzugs – barrierefrei zu erreichen. "Mobil eingeschränkte Personen oder Mütter mit Kinderwagen können problemlos zu uns kommen", freut sich Sabiene Müller. Sobald der geplante Bürgerbus im Einsatz ist, kann man sich auch vorstellen, mobil stark eingeschränkte Menschen zu Hause abzuholen.

Der wichtigste Grundgedanke für das Café: Zeit zum Reden, Zeit zum Lachen und Zeit zum Zuhören – einfach Zeit zusammen.

Beim Angebot setzt man seitens der Betreiber auf Regionales und fair Gehandeltes. Alkohol wird nicht ausgeschenkt – allerdings gibt es alkoholfreies Bier. Neben selbst gebackenem Kuchen wird es wöchentlich wechselnd auch immer Leckereien aus dem Glas oder dem Suppentopf geben. Und damit sich jeder wohlfühlt, haben die drei Frauen vom Organisationsteam Wert auf ein ansprechendes Ambiente gelegt. Das beginnt mit der Auswahl des Geschirrs, steigert sich in der Dekoration und erreicht den Höhepunkt mit dem Servieren des Angebots. Denn in welchem Café bekommt man seinen Espresso schon auf dem Tablett, in einem Bett frischer Kaffeebohnen? Die Tablette hat Ulrike Polaczeks Vater produziert, ihre Tochter Carla zeichnet für das Logo und den Flyer verantwortlich. Die Helfer im Café tragen alle einheitliche Schürzen und haben alle die erforderlichen Hygieneschulungen durchlaufen. Zur Eröffnung am 25. Oktober wird "für alle Sinne etwas" geboten – man darf also gespannt sein.

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