Finni leistet ihrer Besitzerin ab und zu im Büro Gesellschaft. Foto: Rösler

Der eigene Hund mit im Büro? Viele Arbeitnehmer würden ihren Vierbeiner gerne mitbringen, doch oft ist dies in Unternehmen nicht erwünscht. Schwabo-Mitarbeiterin Jessica Stefanelli ist wegen ihrer Hündin Finni viel im Homeoffice, hat sie jedoch auch im Büro mit dabei. Sie erzählt, wie ein Arbeitstag mit Finni abläuft.

„Finni kommt aus dem Tierschutz, sie ist mittlerweile fünf Jahre bei mir, ich kann sie überall mit hinnehmen – ins Restaurant, zu Ausflügen oder eben auch mit ins Büro“, erzählt Jessica Stefanelli.

 

Sie ist Mitarbeiterin beim Verlagsmarketing des Schwarzwälder Boten und hat Hündin Finni immer mal wieder im Büro dabei.

So läuft der Bürotag mit Hündin Finni ab

Dreimal am Tag gehen die beiden zusammen raus. Die erste Runde findet noch vor Arbeitsbeginn, um sieben Uhr am Morgen, statt.

„Um 12 Uhr mache ich Mittagspause, dann esse ich kurz was und geh danach so eine Dreiviertelstunde mit ihr spazieren. Das tut sehr gut, da man in der Zeit, in der man sonst im Büro am Handy sitzt oder sich nicht bewegt, einfach an die frische Luft geht und rauskommt“, verdeutlicht Stefanelli.

Die nächste Runde gehen die beiden dann nach Feierabend.

Finni sorgt für gute Laune im Büro

Aber auch im Büro ist Finni mit dabei. „Generell freuen sich die meisten, wenn ein Hund im Büro ist und auch der Besucherandrang ist größer“, sagt sie lachend. Finni sei zwar keine Hündin, die sofort kuscheln komme, jedoch ist sie meistens entspannt.

Während Stefanellis Arbeitszeit liegt Finni in ihrem roten Körbchen, schläft oder holt sich eine Streicheleinheit bei ihrer Besitzerin ab. „Ab und zu schläft sie auch auf meinem Schoss und ich tippe auf meinem PC vor mich hin“, erzählt Stefanelli.

„Sie weiß auch genau, wenn ich am Arbeiten bin, ist Ruhe. Und wenn ich aufstehe, weiß sie, dass es Richtung Spaziergang geht.“

Hündin Finni ist beim Spaziergang und auch im Büro mit dabei. Foto: Stefanelli

Die meiste Zeit arbeitet Stefanelli im Homeoffice. „Meistens komme ich drei, vier Tage nicht ins Büro, wirklich wegen ihr. Es ist super wertvoll, dass ich diese Möglichkeit habe“, hebt sie hervor.

Wunsch nach mehr Flexibilität

Es sei Luxus, dass Stefanelli Finni mitnehmen oder auch im Homeoffice arbeiten könne. Durch ihre Arbeit im Tierschutz kenne sie viele Menschen, für die dies nicht möglich sei.

„Viele Personen können sich kein Hund anschaffen, weil der Arbeitgeber den Hund nicht mit im Unternehmen erlaubt oder kein Homeoffice möglich ist. Das ist sehr schade, denn auf der einen Seite stehen viele Menschen, die gerne einen Hund haben wollen und auf der anderen Seite viele Hunde, die ein Zuhause suchen und eins finden könnten, wenn man flexibler wäre“, meint sie.