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Meßstetten Die Verräterin war die eigene Ehefrau

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Hmm, das schmeckt: Gerne haben die Teilnehmer der letzten Ferienwanderung vom leckeren Honig genascht. Fotos: Lissy Foto: Schwarzwälder-Bote

Die letzte Tour der Saison der Meßstetter Ferienwanderungen, die Rose Pfersich und Hans Mayer von der Hossinger Albvereinsgruppe führten, war für rund 180 Wanderer recht anstrengend. Dafür wurden sie mit einer süßen Köstlichkeit überrascht.

Meßstetten-Hossingen. Von der Turnhalle aus ging es über den Dorfplatz hinunter zur Hossinger Leiter, wo die Teilnehmer bei der Schutzhütte den ersten Stopp einlegten. Dort erzählte Rose Pfersich, wie es vor 1900 war, als man die steilen Felsen noch auf echten Holzleitern bezwingen musste, und welche Strapazen die Arbeiter im Winter auf sich nahmen, wenn sie über die Hossinger Leiter nach Lautlingen hinuntersteigen mussten, um dort zu arbeiten, oder mit dem Zug zur Arbeit nach Laufen, Balingen oder Ebingen zu fahren. Sie erzählte auch von einer hochschwangeren Frau, die auf der Hossinger Leiter unter einem Felsen ein Kind zur Welt gebracht hatte.

Mit Unverständnis registrierten die Wanderer, dass die Bänke bei der Schutzhütte von Vandalen zerstört worden sind. Ab an diesem Punkt wurde es anstrengend, denn es ging recht knackig zur Wolfshalde empor, um zu dem schönen Aussichtspunkt "Muisloch" zu gelangen.

Zwischendurch gab es eine Überraschung, die für die Anstrengungen entschädigte: Mitglieder vom Bezirksimkerverein Albstadt, an deren Spitze Albert Gerstenecker, hatten verschiedene Stände aufgebaut, auf denen sie Utensilien für den Imker sowie Informationstafeln für die Honiggewinnung präsentierten.

Gerstenecker erklärte, dass man mit der Bienenzucht viel für den Naturschutz tue. Natürlich waren verschiedene Honigsorten zum Verkosten bereitgestellt. Da fand so manches Honigglas einen Käufer, der das wohlschmeckende Naturprodukt gerne mit nach Hause nahm.

Vom "Muisloch" eröffnete sich ein weiter Blick auf den kleinen und großen Kugelfelsen, auf dem früher eine Burg gestanden hatte, sowie auf den Tierberg. Unter dem Muisloch-Felsen befindet sich außerdem eine Höhle, in der ein Hossinger Bürger einst geschmuggelte Waren und auch sich selbst vor der Polizei versteckt hatte. Ohne es zu wollen, verriet ihn seine Frau, die von der Polizei beobachtet wurde, als sie ihm abends einen Korb mit Essen brachte. Der Mann wurde verhaftet zum Tode verurteilt.

Auf dem Rückweg, immer begleitet von zwei DRK-Helferinnen des Ortsverein Tieringen-Hausen, ging es in Richtung Wanderparkplatz Oberbuch, wo alle eine herrliche Sicht auf Hossingen und Obernheim genossen. Durch das Unterdorf ging es zurück zur Festhalle, wo fleißige Helfer des Albvereins und Mitarbeiter der Stadt Meßstetten ein Vesper vorbereitet hatten.

In der Zeit, als die Erwachsenen unterwegs waren, hatten die Kinder unter Anleitung von Hannes Schurr vom Naturerlebniszentrum im Umweltmobil "Donnerkeil" interessante Einblicke in die mikroskopische Welt der Insekten und Pflanzen erhalten.

In der Turnhalle unterhielt das Duo "Burtales-Buaba" die Wanderer noch mit volkstümlicher Musik.

 
 

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