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Meßstetten Das Rennen um den Titel ist jetzt erneut erst einmal auf Eis gelegt

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Das Finale um den Titel zur Bierkönigin Baden-Württemberg 2020/2021 ist vorerst abgesagt. Nina Witzemann aus Meßstetten (Fünfte von links) rechnete sich gute Chancen aus. Foto: PIC Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Schlechte Nachrichten für die Meßstetter Bierkönigin-Finalistin Nina Witzemann und alle Bierliebhaber in Baden-Württemberg: Das Finale zur baden-württembergischen Bierkönigin, das eigentlich am Freitag, 9. Oktober, in Bad Schussenried über die Bühne gehen sollte, ist vorerst abgesagt. Als Grund nennen die Veranstalter die weltweit ansteigende Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus.

Das ist nun schon der zweite Finaltermin, der der Pandemie zum Opfer fällt. Eigentlich hätte die baden-württembergische Bierkönigin bereits im Mai auf dem Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen in Stuttgart gekürt werden sollen. Doch das Volksfest fiel unter das Verbot von Großveranstaltungen und das Finale wurde im kleinen Rahmen in den Herbst und in den Brauereistadl in Bad Schussenried verlegt.

Nina Witzemann aus Meßstetten hat sich in den vergangenen Wochen intensiv auf die Finalveranstaltung vorbereitet, bei der sich die acht verbliebenen Kandidatinnen den Fragen der Jury und Aufgaben rund um das Thema Bier stellen sollten. Umso größer ist die Enttäuschung bei der 25-Jährigen: "Ich war ganz schockiert, als ich es mitbekommen habe", sagt sie auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Sie hat von der Absage während einer Brauereiführung bei Hochdorfer bei Nagold mit einer Mitfinalistin erfahren. "Ich finde es total schade. Ich habe so viel Arbeit und Energie in die Vorbereitung gesteckt", sagt Witzemann geknickt. Dennoch hat sie Verständnis für die Absage: "Die Gesundheit geht vor und angesichts der steigenden Fallzahlen im Landkreis Biberach ist das die vernünftigere Entscheidung."

Ihre Enttäuschung zeigt sie auch auf ihrem Instagram-Kanal, wo sie in den vergangenen Monaten eine kleine Fangemeinde aufgebaut hat und ihren Followern regelmäßig von ihren Finalvorbereitungen berichtet hat. "Das ist ein ganz komisches Gefühl. keiner weiß, wann und wie es weiter geht", schreibt Witzemann.

Der baden-württembergische Brauerbund hat ebenfalls auf Instagram über die Absage informiert: "Eine Feierlichkeit ist trotz sorgfältigem Hygienekonzept in der aktuellen Zeit für uns als Veranstalter schlichtweg nicht vertretbar. Gesundheit ist das höchste Gut und diese gilt es zu schützen." Der Veranstalter habe die Finalveranstaltung zu einem Zeitpunkt geplant, an dem die Fallzahlen noch für vertretbar gehalten wurden.

"Zur Wahl einer baden-württembergischen Bierkönigin gehört Publikum, gesellige Stimmung und gutes Bier aus dem Ländle. Dieser Rahmen steht in der jetzigen Situation und mit den möglichen Infektionsrisiken in keinem Verhältnis", heißt es auf der Veranstaltungsseite bierkoeniginbw auf Instagram weiter. Wie es mit der Wahl zur Bierkönigin weitergeht, ist noch nicht bekannt.

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