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Meßstetten Bislang gibt es keine weiteren Erkrankten im Team

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Ist nicht mit dem Coronavirus infiziert: Bürgermeister Frank Schroft. Foto: Luger Foto: Schwarzwälder Bote

Meßstetten. Die positiv getestete Person im Meßstetter Rathausteam hat möglicherweise keine Kollegen mit Covid-19 angesteckt. Die vom Gesundheitsamt des Zollernalbkreises angeordneten Coronatests wurden am Montag und Dienstag vorgenommen; von 16 getesteten Personen weisen zwölf, darunter Bürgermeister Frank Schroft, einen negativen Befund auf. Vier Ergebnisse stehen noch aus.

Nachdem am Montag bekannt geworden war, dass ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung positiv auf das Corona-Virus getestet worden war, hatte Bürgermeister Frank Schroft in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Zollernalbkreises folgende Maßnahmen angeordnet, um eine weitere Verbreitung des Virus in den Reihen der Belegschaft und darüber hinaus zu verhindern. Das Rathaus wurde umgehend für den Publikumsverkehr geschlossen; die Sitzung des Technischen Ausschusses am Montagabend und die des Gemeinderates am Freitag wurden vorsorglich abgesagt. Auf der Tagesordnung stand die Einbringung des Haushalts 2021; wegen fehlender Vorberatung kann dieser nicht wie geplant im Dezember, sondern wohl erst im Januar verabschiedet werden.

Besonders brisant war die Situation, weil noch am Freitag vor Bekanntwerden der Corona-Infektion eine Haushaltsbesprechung stattgefunden hatte, an der neben der infizierten Person Bürgermeister Schroft und diverse Amts- und Sachgebietsleiter teilnahmen.

Auch Hohenberggruppe und Bauhof sind tangiert

Zwar ging die Besprechung im Großen Sitzungssaal des Rathauses unter Beachtung aller geltenden Sicherheits- und Hygienevorschriften über die Bühne; dennoch wurden, gemäß den Kriterien der Corona-Bestimmungen, mehrere Mitarbeiter als Kontaktpersonen der Kategorie eins oder zwei eingestuft. Außer dieser Haushaltsbesprechung waren, wie sich im Zuge der Kontaktnachverfolgung herausstellte, noch weitere Begegnungen im Rahmen des Dienstbetriebes von Relevanz: Neben ihren eigenen Mitarbeitern, teilt die Stadtverwaltung mit, zählten auch einige des Bauhofs und der Wasserversorgung Hohenberggruppe zu den Kontaktpersonen.

Insgesamt wurden – Stand Mittwoch – elf Kontaktpersonen der Kategorie zwei und fünf der Kategorie eins registriert. Letztgenannten wurden umgehend in häusliche Quarantäne geschickt.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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