Melitina Staniouta, hier noch in Minsk, leidet mit den Menschen in der Ukraine und will nicht mehr aus Spanien nach Belarus heimkehren. Foto: Facebook/Privat

Die ehemalige Weltklasse-Sportlerin Melitina Staniouta, die sich nicht vor Kritik an Machthaber Alexander Lukaschenko scheut, kehrt Belarus den Rücken und wirbt dafür, jetzt nicht alle Russen und Belarussen über einen Kamm zu scheren.

Stuttgart - Melitina Staniouta war in Barcelona, als der Krieg in der Ukraine begann. Und sie ist immer noch dort – mehr noch: Die ehemalige Weltklasse-Athletin der Rhythmischen Sportgymnastik (RSG) hat den Entschluss gefasst, ihrem Heimatland Belarus den Rücken zu kehren. Für immer. „Wir sehen alle, was in Osteuropa gerade vor sich geht, deshalb sehe ich keine Möglichkeit, dorthin zurückzugehen“, schreibt sie auf Facebook und Instagram, wo ihr mehr als 150 000 Menschen folgen. „Ich bin jetzt in Spanien und suche hier oder in einem anderen Land einen Job als Trainerin.“

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