Wie ein kleiner Wald mit Wegen präsentiert sich das Rexinger Maislabyrinth den Besuchern. Foto: WAGNER Foto-Media/Andreas Wagner

Hänsel und Gretel erwarten die Besucher im Rexinger Maislabyrinth. Außerdem steht ein malerischer Pavillon bereit.

Sich lustvoll verirren und mitten im Mais auf Überraschungen gefasst sein: Bereits zum 21. Mal erwartet derzeit das Rexinger Maislabyrinth seine Gäste zu einem besonderen Ferienprogramm für Jung und Alt. Eugen Gekle und seine Familie stellten in diesem Jahr ihr beliebtes Labyrinth unter das Märchenmotto „Hänsel und Gretel“.

Der Mais sieht grün und saftig aus, und seit dem 30. Juli pilgern täglich zahlreiche Gäste in den pflanzlichen Irrgarten, um dem angelegten Märchenpfad zu folgen. „Im Großen und Ganzen läuft auch dieses Jahr zufriedenstellend“, stellte Eugen Gekle fest. „Das Wetter zeugte sich während der Ferien leider nicht immer von seiner besten Seite - manchmal war es viel zu heiß und oft hat es geregnet.“

Feld gewechselt – EU will es so

Wechselhaft wie das Wetter sind anscheinend auch die amtlichen Vorschriften für solch eine Aktion. Denn das Feld, auf dem im diesen Jahr das Maislabyrinth erstellt wurde, wurde ebenfalls gewechselt. „Das ist einer neuer Verordnung aus der EU-Agrarpolitik geschuldet, die im nächsten Jahr verpflichtend in Kraft treten wird“, erklärt Gekle. Demnach müssen Felder alle zwei Jahre eine andere Fruchtform tragen.

Ein traumhafter Pavillon lädt zu einer Pause ein. Foto: Wagner/Andreas Wagner

Den meisten Besuchern fällt dies nicht groß auf – dem Programm der Touristik-Initiative „Landerleben im Schwarzwald“ folgend, suchen sie im Labyrinth mit ihren Kindern und Jugendlichen Freizeitspaß. Für die Besucher ist das Maislabyrinth einfach zu erreichen: es liegt direkt an der L 370, der Verbindungsstraße zwischen Horb und Freudenstadt, der B 28. Mit einer Vielzahl an Wegen, Sackgassen und versteckten Stationen im unüberschaubaren Maisfeld ist das Labyrinth nach wie vor ein Spaß für Jung und Alt.

Gerade für Familien ist das Maislabyrinth immer wieder eine Attraktion. Foto: Wagner/Andreas Wagner

Neben dem Maifeld, im Zentrum des Sommerangebots, wartet noch eine Strohhüpfburg, ein kleiner Spielplatz sowie ein Maisbad. Das kulinarische Angebot umfasst Kaffee, Eis und kleine Snacks. Das Maislabyrinth hat noch bis zum 8. September geöffnet, danach wird es abgeerntet. Weil in diesem Jahr Gekles Maisfeld nicht die gewünschte Lebensmittel-Qualität erreicht hat, wandert die Ernte komplett in die Biogasanlage.