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Loßburg "Das Gehirn funktioniert wie eine riesige Lagerhalle"

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Loßburg-Betzweiler. Einen eindrucksvollen Vortrag mit dem Tiel "Lernen lernen" hielt Daniel Fischer vom Verein LVB Lernen mit Sitz in Berlin an der Nachbarschaftsgrundschule Betzweiler.

Auch das Lernen will gelernt sein. Der Referent gab den interessierten Eltern einige Tricks, um ihren Kindern das Lernen zu erleichtern. Schnell gelang es ihm bei seinem Vortrag, mit Humor die Zuhörer zu erreichen. Neben Fakten zum Gehirn, Lernstrategien und Lerntypen animierte Fischer seine Besucher zum Mitmachen. So ließ er etwa das Publikum 20 Begriffe von einem Zettel auswendig lernen. Diese fragte er nach zwei Minuten ab. Während der eine Teil der Zuhörer eine große Zahl an Begriffen in der richtigen Reihenfolge wiedergeben konnte, schien die andere Hälfte ziemlich aufgeschmissen zu sein: Sie hatte einen Zettel bekommen, auf dem die Worte ohne Struktur aufgelistet waren.

Der Referent zeigte, wie wichtig es ist, eine Struktur in das Lernen zu bekommen, etwa durch das Bilden von Kategorien. Fischer betonte, wie bedeutsam die Wiederholung beim Lernen sei. Das Gehirn funktioniere wie eine riesige Lagerhalle: Stoff, der wohl nicht benötigt wird, werde wieder vergessen. Deshalb sei es wichtig, immer wieder Inventur zu betreiben, also das Gelernte regelmäßig zu wiederholen.

Ausdauer und regelmäßige Pausen wichtig

Außerdem riet der Referent zu kleinen Lernpaketen und im Anschluss zu mindestens 20 Minuten Pause nach dem Lernen wichtiger Inhalte. Dabei sei es besonders wichtig, den neu gelernten Stoff nicht durch Fernsehen oder PC-Spiele quasi wieder zu löschen. Wer sich diese Tipps zu Herzen nehme, wird sicher bald die ersten Erfolge verbuchen. Auch Durchhaltevermögen spiele eine wichtige Rolle.

Nach einer Pause folgte ein Blick auf die vier Lerntypen, der wichtig sei, um die Kinder zielgerichtet beim Lernen unterstützen zu können. Fischer unterschied zwischen logisch-abstrakt, sicherheitsliebend, kreativ-chaotisch und emotional. Der logisch-abstrakte Lerntyp habe eine schnelle Auffassungsgabe, sei ehrgeizig und suche nach Strukturen. Der sicherheitsliebende Typ brauche Ruhe beim Lernen und erledige alles gewissenhaft und ordentlich. Er sei eher still und nach innen gekehrt. Der emotionale Typ sei ein langsamer Lerner, er benötige viel Geborgenheit und Zuspruch. Der kreativ-chaotische Lerntyp lerne erst auf den letzten Drücker, sei fantasievoll und meist unordentlich.

Normalerweise habe jeder Mensch alle Typen in sich, aber in unterschiedlichen Ausprägungen, was das gegenseitige Verständnis oft schwierig mache. Die rund 40 Eltern äußerten sich über den Abend durchweg positiv.

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