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Loßburg Arburg-Seniorchef Eugen Hehl für Lebenswerk ausgezeichnet

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Stolz auf die Verleihung der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille an Eugen Hehl: Juliane Hehl, geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin, und Herbert Kraibühler, ehemaliger Technik-Geschäftsführer von Arburg. Foto: Arburg

Loßburg/Baden-Baden - Der Arburg-Gesellschafter Eugen Hehl wurde für sein Lebenswerk vom Verein Deutscher Ingenieure (VDI) mit der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der VDI-Jahrestagung Spritzgießen 2020 in Baden-Baden statt.

Stellvertretend für ihren Vater nahm die geschäftsführende Arburg-Gesellschafterin Juliane Hehl die höchste Auszeichnung im VDI-Fachbereich Kunststofftechnik aus den Händen von Kurt Gebert, Vorsitzender des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik, entgegen.

Der Preisträger ist ein Vollblutunternehmer

Der 90-jährige Seniorchef Eugen Hehl machte das heute in dritter Generation familiengeführte Unternehmen gemeinsam mit seinem im Jahr 2010 verstorbenen Bruder Karl Hehl zu einem weltweit führenden Maschinenhersteller für die Kunststoffverarbeitung. Für sein herausragendes Lebenswerk wurde Eugen Hehl jetzt mit der Richard-Vieweg-Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Die Gründe fasste Kurt Gebert, Vorsitzender des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik, zusammen: "Er hat die Weiterentwicklung der Spritzgießtechnik mit großem Einsatz vorangetrieben und gleichzeitig auch neue Technologien außerhalb seiner Branche gefördert. Er entsandte viele seiner Mitarbeiter in die Gremien des VDI-Fachbereichs Kunststofftechnik und ermöglichte es, dass deren Expertenwissen in die technisch-wissenschaftliche Gemeinschaftsarbeit des VDI einfloss."

Die Laudatio hielt Herbert Kraibühler, der ehemalige Technik-Geschäftsführer von Arburg. Da er im Laufe seiner 50-jährigen Tätigkeit bei Arburg immer sehr eng mit Eugen Hehl zusammengearbeitet habe, freue er sich sehr über diese Aufgabe. "Der Preisträger Eugen Hehl ist ein Vollblutunternehmer, der durch sein Wirken in den vergangenen mehr als 60 Jahren für die globale Kunststoffindustrie im Maschinenbau, im Einsatz und in der Anwendung von Kunststoff, in der Ausbildung und im schonenden Umgang mit der Umwelt Herausragendes geleistet hat", betonte Kraibühler. "Er war damit wahrhaftig weltweit ein Botschafter des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus, er hat unsere Branche entscheidend mitgeformt. Dafür gebührt ihm unser aller Dank."

Juliane Hehl nimmt Ehrenmedaille entgegen

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille überreichte Kurt Gebert an Juliane Hehl, die stellvertretend für ihren Vater nach Baden-Baden gereist war. Sie überbrachte die Grüße von Eugen Hehl und bedankte sich in seinem Namen für Ehrung sowie für die bewegende und einfühlsame Laudatio. "Er ist in seinem Leben nie auf der ›Jagd‹ nach Auszeichnungen und Preisen gewesen – immer nach dem Motto ›Mehr Sein als Scheinen‹", so Juliane Hehl. Aber die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille nehme er gerne entgegen. Als Auszeichnung für sein Lebenswerk, dass er nur mit der Unterstützung vieler Menschen realisieren habe können, die diesen erfolgreichen Weg mit ihm gegangen sind.

Die Richard-Vieweg-Ehrenmedaille des VDI wurde erstmals 1978 von der VDI-Gesellschaft Kunststofftechnik, der heutigen VDI-Gesellschaft Materials Engineering, in Würdigung der hervorragenden und beispielhaften Persönlichkeit des Namensgebers verliehen. Sie ist eine Auszeichnung für besonders verdiente Mitglieder und ehrenamtlich Tätige oder für Ingenieure, die sich auf den Gebieten der Kunststofftechnik besondere Verdienste erworben haben.

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