Dr. Christoph Hoffmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Hoffmanns Vorstoß

Weil am Rhein (sif). Von „ungenügender Polizeidichte“ im Dreiländereck und einem „für die Bevölkerung spürbaren Sicherheitsmangel“ spricht Bad Bellingens Bürgermeister Dr. Christoph Hoffmann. In einem Brief an Innenminister Reinhod Gall und Justizminister Rainer Stickelberger macht sich Hoffmann, wobei er sich auch auf den Ende Dezember in unserer Zeitung auf der Weiler Seite erschienenen Bericht „Durchgreifen leichter gesagt“ bezieht, für eine personelle Verstärkung des Polizeireviers sowie den Erhalt des Freiwilligen Polizeidienstes stark.

„Wir haben zurzeit zwei Streifen des Polizeireviers Weil nachts (ab 17 Uhr) für rund 70 000 Einwohner in zwölf Gemeinden und eine Fläche von 228 Quadratkilometer. Das Revier ist zu Hause in der Agglomeration Basel mit fast einer Million Einwohner und weist in allen Statistiken großstadtähnliche Deliktzahlen auf. Dazu kommen eine offene Grenze nach Frankreich und eine hohe Anzahl nicht deutscher Täter“, schreibt Hoffmann den beiden Ministern und hofft, dass die Entscheidung zum Freiwilligen Polizeidienst überdacht wird (siehe auch Seite Rebland).

„Ich freue mich immer, wenn sich ein Bürgermeister für eine personelle Verstärkung unseres Reviers einsetzt“, sagt Polizeichef Claus Wei­bezahl. Denn dass das Revier wegen des großen Einzugsgebietes, das bis nach Schliengen und zum Blauen reicht, mehr Polizisten gebrauchen könnte, ist unbestritten. Über den Freiwilligen Polizeidienst berichten wir noch.

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