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Löffingen Verein präsentiert 13 Künstler

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Ein Publikumsmagnet sind die Gemeinschaftsausstellungen des Kunstvereins Löffingen. Die nächte wird am 18. November, 13.30 Uhr, im Gebertsaal eröffnet. Fotos: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Das Baarstädtchen feiert den Volkstrauertag am Sonntag, 18. November, als Tag der Begegnung, in dessen Mittelpunkt die Gemeinschaftsausstellung des Kunstvereins steht.

Löffingen. Gleich elf Künstler des Vereins und zwei Gastkünstler werden im Gebertsaal an diesem stillen Feiertag ihre verschiedenen Werke präsentieren. Im Gebertsaal begegnen sich passend zum Tag der Begegnung an diesem Sonntag Künstler, Kunstliebhaber und Kunstinteressierte, um gemeinsam die Werke zu bestaunen, vielleicht auch zu hinterfragen, aber auch, um gemeinsam zu diskutieren.

"Kunst ist ein verbindendes Element, ihre Vielfalt regt zu interessanten Dialogen an, sie bereichert unseren Alltag und schafft Raum für Begegnungen", sagt Silvia Bächle, Vorsitzende des Löffinger Kunstvereins, im Vorfeld der von vielen Kunstfreunden mit Spannung erwarteten Ausstellung.

Die älteste Künstlerin ist die 87-jährige Lore Unger aus Salem. Ihr Wahlspruch "Überall, wo uns die Natur umgibt, ist das Schöne, und das Schöne trägt uns. Man muss es nur sehen." So entstehen ihre Bilder auch direkt vor Ort.

Die Löffinger Künstlerin Erika Gothe van der Zwaag konnte in diesem Jahr ihren 85. Geburtstag feiern. Ihr künstlerischer Blick ist allerdings nicht nur auf ihr Zuhause gerichtet, sondern schweift weit bis nach Ghana, hier verbrachte sie mehrere Jahre.

Weit gereist ist auch Christa Wagner, welche die Kunst vielfältig darstellt. Sie selbst sieht sich als Grenzgängerin zwischen Kunst und Kunsthandwerk. Ihre Inspiration in der Natur verbindet sie künstlerisch mit einer gewissen Handwerkskunst.

Nach längerer Abstinenz ist die Bachheimer Malerin, Gründungsmitglied und Vorstandsmitglied des Kunstvereins, Ulrike Fritsch, wieder mit dabei. Mit beeindruckendem Stillleben bereichert sie die Gemeinschaftsausstellung.

Mit ihren neusten Werken wird Annemarie Hampel aus Rötenbach bei der Gemeinschaftsausstellung vertreten sein. Die kopflose Kunstkeramik erzählt ihre ureigene Geschichte und lässt dem Besucher Raum, die Kunst auf sich wirken zu lassen. Es ist eine ruhige und stille Gefühlssprache, welche diese Vasenskulpturen ausstrahlen.

Inspirationen aus dem Süden hat Marianne Klaus aus Lenzkirch mit Farbe und Pinsel auf der Leinwand festgehalten. Eine neue Arbeit, die sie in Löffingen zeigen wird. Ihr künstlerischer Schaffensprozess ist imposant, angefangen von der Zeichnung bis heute zur Arcylmalerei. Verschiedene Zeichen- und Maltechniken zeichnen ihre Exponate aus.

Kunst mit der Kamera ist das Metier von Jörg Michaelis. Der Fotograf nutzt den Blick durch die Kamera, um die Umwelt und die Menschen in einem Augenblick festzuhalten. "Dieses Bild nehme ich als Grundlage zur Fortführung meiner Gedanken und lasse somit neue entstehen", sagt er über sein Schaffen.

Schon länger mussten die Besucher auf die Werke von Renate Hall aus Donaueschingen warten, die heuer wieder mit dabei sein wird. Sie bringt die Schönheit der Natur auf die Leinwand und lässt sie ausdrucksstark mit Acryl-, Aquarell oder Öl mit großer Freude neu erstrahlen.

Die studierte Werbegrafikerin und Designerin Marlies Neumann hat ihr ganz spezielles Terrain in Kleinformaten gefunden. Dabei gilt es zu reduzieren und dabei Raum großer Konzentration zu schaffen. Die Künstlerin aus Reutlingen ist experimentierfreudig und neugierig, um ihre Techniken zu perfektionieren. Sie zählt zu den bekanntesten Exlibris-Künstlern im deutschsprachigen Raum.

Eva Baumgartl ist in der Kunstszene keine Unbekannte. Erst im Frühjahr war sie in Löffingen mit Eitemperabilder und Radierungen vertreten. Ihre Werke bleiben immer rätselhaft und doch erzählen sie interessante Geschichten.

Nach längerer Abwesenheit ist auch Karin Demiral in diesem Jahr wieder dabei. Die Freiburger Künstlerin eröffnete 2006 ihr Atelier und widmet sich seither ganz der Kunst. Hier bringt sie ihre Träume und Visionen auf die Leinwand, spiegelt künstlerisch aber auch das ganz normale Leben. Gespannt darf man also sein, was sie nach Löffingen mitbringen wird.

Als Gast-Skulpteurin wird sich die Künstlerin sich Karin Engler-Rapper in Löffingen erstmals vorstellen. Bei Wolfgang Kleiser in Hammereisenbach ging sie in die Lehre zur Holzbildhauerin. Mit vollem Köpereinsatz und Geist begegnet sie ihren Werken, die sich durch die Klarheit und Leidenschaft auszeichnen.

Als Gast ist auch der Bräunlinger Skulpturenkünstler Ulrich Zandona mit von der Partie. Immer auf der Suche nach Neuem, wird bei ihm altes zerschlissenes Material zu etwas Neuem. Schrott wird zur Kunst, Weggeworfenes bekommt neues Leben. Ulrich Zandona lässt den Besucher dabei in eine völlig neue Welt blicken.

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