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Löffingen Interkommunaler Forstbetrieb interessiert das Ausland

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Einblicke in den Löffinger Forst: Stadtmarketingleiter Karlheinz Ronkte empfängt mit Gerrit Müller, Karl Meister und Konrad Kuster die Delegation der Forstdirektion Lublin aus Polen. Foto: Bächle Foto: Schwarzwälder Bote

Löffingen (gb). Der interkommunale Forstbetrieb mit den Kommunen Löffingen, Friedenweiler und Eisenbach ist ein Pilot- und ein Vorzeigeobjekt, das im Ausland auf sich aufmerksam macht. So besuchte am Mittwoch eine Abordnung der Forstdirektion Lubin aus Polen das Baarstädtchen Löffingen. Interessant war für die Gäste aus den Nachbarländern von Karl Meister und Konrad Kuster zu hören, wie im interkommunalen Forstbetrieb mit 4000 Hektar kommunalem Wald und 2300 Hektar Privatwald gearbeitet wird.

Revierleiter Karl Meister konnte über den Holzverkauf, den jährlichen Einschlag von durchschnittlich 35 000 Holz, aber auch über die Holzverarbeitung berichten. Revierleiter Kuster ergänzte, dass rund 30 Prozent maschinell, der Rest durch die sechs Waldarbeiter aufgearbeitet werde. Allerdings soll sich die maschinelle Aufarbeitung auf 50 Prozent erhöhen.

In der Höhenlage zwischen 650 und 1100 Höhenmeter sei der Waldzuwachs erfreulich gut, allerdings haben die Revierleiter Karl Meister, Konrad Kuster und Christoph Birkenmeier mit dem Käferholz derzeit zu kämpfen.

Beim Empfang der Delegation im Rathaus durch Stadtmarketingleiter Karlheinz Rontke ging klar hervor, dass der Löffinger Stadtwald mit einer Größe von 1000 Hektar auch in schwierigen Zeiten die Sparkasse des Baarstädtchens ist und hoffentlich noch lange bleibt. Doch Löffingen und die Region hat neben dem Wald und Rotwild noch eine weitere Besonderheit zu bieten, das Auerwild. Oberforstrat Gerrit Müller, Naturschutzbeauftragter des Forstamts Titisee-Neustadt, ist ein Kämpfer für dieses gefährdete Tier. Mit den Forstexperten aus Polen führte Gerrit Müller, unterstützt von den beiden Raufußhühner-Experten Markus Handschuh (Denzlingen) und Marc Montadert (Frankreich) die Exkursion.

Das fachliche Gewicht dieser Veranstaltung wurde ebenfalls durch Philip Holderried mitgetragen, der für das aktuell auch im Stadtwald Löffingen zur Anwendung kommende Förderprojekt "Lücken für Küken im Kommunal- und Privatwald" zuständig ist. Müller hob die große Anstrengung der Stadt in Sachen Auerwildschutz hervor. Nach der Exkursion in Löffingen und Schluchsee geht es heute zur Liliental-Exkursion in Freiburg und am Freitag auf die Insel Mainau.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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