Zur langen Bearbeitungszeit der Steuererklärungen im Finanzamt Villingen-Schwenningen äußert sich unser Leser Hans-J. Unger aus Villingen-Schwenningen.
Eine Zumutung
Ich bin von der von Ihnen dargestellten Misswirtschaft beim Finanzamt VS betroffen. Meine Steuererklärung 2022 eingereicht am 28. Juni 2023 ist bis heute, 4. Februar 2024 nicht bearbeitet.
Schon deutlich länger
Ich warte also bereits deutlich länger als der von Ihnen angegeben Durchschnittswert von 82,3 beziehungsweise 77,8 Tagen.
Meine Steuererklärung, als Rentner beziehungsweise Ruhegehaltsempfänger sollte vermutlich keine große Herausforderung für ein einigermaßen funktionierendes Finanzamt sein.
Seit über 50 Jahren mache ich meine Steuererklärung selbst. Berufsbedingt habe ich diese bei acht verschiedenen Finanzämtern aus fünf Bundesländern abgegeben, aber noch nie so etwas erleben müssen wie hier in VS. Diese Bearbeitungszeiten sind so oder so eine Zumutung, stellt dies das oft zitierte Deutschlandtempo dar?
Woran liegt es?
In Ihrem Artikel machen sie ausschließlich eine Sachstandsbeschreibung. Was mir fehlt ist die Ursachenklärung. Handelt es sich bei den hiesigen FiA um falsche Politik, der gern zitierte Personalmangel, Führungsversagen oder falsche Prioritätensetzung.
Hans-J. Unger, VS-VillingenSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.