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Leichtathletik LAZ Ludwigsburg beherrscht Nagoldseelauf

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Marina Spiller (links) war im Halbmarathon an der Seite ihres Ehemanns Simon (beide LG Calw) unterwegs und nach 21,1 Kilometern als zweitschnellste Frau im Ziel. Foto: Krehl

Die Athleten des LAZ Ludwigsburg bestimmten beim 10. Nagoldseelauf an der Nagoldtalsperre das Geschehen. So gingen die Siege über 10 Kilometer und im Halbmarathon jeweils an die Sportlerinnen und Sportler aus dem Kreis Ludwigsburg.

Drei Tage nach der erfolgreichen Premiere in Bad Liebenzell veranstaltete Günther Henne an der Erzgrube mit den 10. Nagoldseelauf plus Aquathlon einen weiteren Wettbewerb unter Coronabedingungen. Wieder war neben Einzelstarts ein Rennen in kleinen Gruppen möglich. Zwischen 9 und 10 Uhr mussten die Sportler ihren Wettkampf begonnen haben.

Die offiziell vermessene Runde betrug 5 Kilometer und führte mit einer zusätzlichen Schleife um den Hauptsperre des Stausees. Es waren Distanzen von 5, 10, 15 und 21,1 Kilometer angeboten und ein Aquathlon mit 600 Meter Schwimmen und einer Laufrunde.

Bei etwa 10 Grad und Windstille herrschten zu Beginn der Veranstaltung beste Bedingungen. Die Strecke war am nördlichen Ufer ganz eben und sehr gut zu belaufen. Der Rückweg auf dem Fußweg entlang der Straße war teilweise leicht ansteigend und wies zum Ziel hin ein kleines Gefälle auf.

Aus Ludwigsburg war ein kleines leistungsstarkes Team angereist und sorgte auf den beiden längsten Strecken für gute Zeiten. Benjamin Mannsdörfer gewann den Halbmarathon souverän in 1:16:47 Stunden. Dahinter folgen schon die Lokalmatadoren Christian Dihlmann (SV Oberkollbach/1:21:09), Gunther Moll (VfL Ostelsheim/ 1:22:41) und Christoph Beier, der mit 1:22:58 Stunden seine Bestzeit um mehr als drei Minuten steigern konnte.

Auch bei den Frauen ging der Sieg an das LAZ Ludwigsburg. Nachdem die Topfavoritin Nicole Möbus wegen leichter muskulärer Probleme auf die kürzere Strecke gewechselt war, konnte deren Teamkollegin Tatjana Ruf mit 1:24:56 einen ungefährdeten Erfolg feiern. Marina Siller (LG Calw/1:43:42) und Daniela Kohler (SV Rotfelden/1:56:24) belegten die weiteren Plätze.

Über 10 Kilometer war Julian Großkopf (LAZ Ludwigsburg) eine Klasse für sich. Mit 31:31 Minuten lag er am Ende deutlich vor Tim-Phillip Koch (TSV Glems/33:59) und Daniel Zuger (LG Filder/34:20). Auf Platz fünf folgte mit Guido Schmid (TSV Wildbad/ 36:02) der erste Läufer aus dem Kreis Calw. Er konnte sein Rennen längere Zeit im Windschatten des Halbmarathonsiegers gestalten.

Die Plätze sieben und 13 belegten Paul Hellberg (36:47/ 1. MU18) und Tim Brandl (37:59/3. M), zwei hoffnungsvolle Nachwuchstriathleten von der LG Calw.

Bei den Frauen siegte Nicole Möbus in 37:47 Minuten vor ihrer Ludwigsburger Mannschaftskameradin Lina Kabsch (39:09). Dritte wurde die Freizeitläuferin Kerstin Joos-Läpple (LG Calw/46:59) vor Uta Groeper (TSV Kuppingen/51:22).

Die Kurzstrecke war bei den Männern erfreulicherweise fest in Calwer Hand. Der 18-jährige Fabian Pfitzner von der LG Calw siegte in 17:25 Minuten vor seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Felix (18:13) und Max Hellberg (20:39/1. M15). Schnellste Frau war die Jugendliche Vanessa Berisha (LG Filder/21:18).

Die Läufe über 15 Kilometer (zwei Teilnehmer) und der Aquathlon (sechs Teilnehmer) waren weniger gefragt. Das abgekühlte Wasser der kleinen Talsperre lockte im Anschluss nur wenige Läufer zu einem kurzen Bad.

Besonders die auswärtigen Sportler waren ganz begeistert von der sehr guten Organisation, der schnellen Strecke und der wunderbaren Landschaft.

So bleibt zu hoffen, dass beim geplanten 11. Nagoldseelauf am 23. Oktober 2021 mehr Teilnehmer an den Start gehen werden. Hinsichtlich des Aquathlons wird dies allerdings kaum möglich sein.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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