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Lauterbach Schon bald ist die Straße dicht

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Großes Interesse herrschte an der Informationsveranstaltung zum Ausbau der Kreisstraße zwischen Lauterbach und Sulzbach.Foto: Ziechaus Foto: Schwarzwälder Bote

Welche Baufirma Ende September die Baustelle an der Kreisstraße von Lauterbach nach Sulzbach einrichten wird, das soll sich Anfang kommender Woche entscheiden.

Lauterbach. Die Angebote zweier Baufirmen seien noch in einer rechtlichen Überprüfung durch das Landratsamt, erklärte Kreisrat und Bürgermeister Norbert Swoboda bei der Infoveranstaltung im mit Abstand besetzten Gemeindehaus. Nach neunjähriger Planungszeit soll mit dem ersten Bauabschnitt die K 5528 zwischen der Kreuzung am Sportplatz bis zum Gebäude Hölzle 96 in Höhe der Grüngutsammelstelle ab Ende September saniert werden.

Für einen zweiten Bauabschnitt in der Fortführung bis zur Sulzbacher Straße sei ein Planfeststellungsverfahren eingeleitet worden, weil mit zwei Eigentümern von benötigten Grundstücken keine Einigung über einen Grundstücksverkauf erzielt werden konnte. Nach der aktualisierten Planung werde der Ausbau rund 3,9 Millionen Euro für den Landkreis kosten und für die Gemeinde 275 000 Euro für Versorgungsleitungen und Straßenbeleuchtung.

Unter Vollsperrung werde die Straße auf sechs Meter Breite ausgebaut mit einem Gehweg von 1,5 Metern Breite auf der Hangseite und einem gleich breiten Bankett auf der Talseite, erklärte Joachim Hilser vom Straßenbauamt. Für einen zusätzlichen Radweg fehle der Platz in dem engen Tal, bedauerte er. Man rechne mit einer Bauzeit von einem Jahr mit noch nicht absehbaren Unterbrechungen im Winter, in denen eine Durchfahrt ermöglichen werden soll.

Überschneidung mit Umleitung in Hornberg

Ansonsten sei eine Umleitung über die schmale Straße am Imbrand geplant und für den Busverkehr eine über das Moosenmättle und den Fohrenbühl. Allerdings gebe es zwischen 5. Oktober und 14. November eine Überschneidung mit der Umleitung für den Ausbau der L 108 von Hornberg zum Fohrenbühl. Die Strecken werden ausgeschildert und teilweise mit Parkverboten beschildert. Während der Bauzeit müssten Fahrzeuge außerhalb abgestellt werden und es sei ratsam, Heizöl jetzt noch liefern zu lassen, das sei momentan auch günstig.

Nur Fußgänger könnten die Baustellen passieren, um an ihre Häuser zu kommen. Die Gemeinde sollte an die Zukunft denken und mit der Wasserversorgung auch Leerrohre für Glasfaser verlegen lassen, riet ein Zuhörer. Es werden nicht nur die Wasserleitungen erneuert, bestätigte Swoboda, auch Stromkabel werden im Boden verlegt; nur die Telekom plane, keine neuen Leitungen einzubauen.

Für den Schülerverkehr habe man sechs Ersatzfahrten in Auftrag gegeben, für die noch Haltestellen ausgewiesen werden, das gelte auch für den Mooswald.

Manfred Haas verwies auf ausgefahrene Bankette auf der Umleitungsstrecke. Dies müsse mit Hornberg abgesprochen werden, versprach Hilser. Er hoffte auf das Verständnis aller Betroffenen, die sich bei auftretenden Problemen an ihn und einen "hoffentlich guten Kapo auf der Baustelle" wenden könnten. Man werde sich um Lösungen bemühen, um die Bauzeit für alle erträglich zu machen.

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