Geistesgegenwärtig hat sich ein Lastwagenfahrer bei einem Motorbrand auf der B 462 bei Schramberg verhalten.
Der Fahrer griff sich, als er den Brand bemerkt hatte, einen Feuerlöscher und konnte damit Schlimmeres verhindern. Zudem war von Anwohnern Polizei und Feuerwehr alarmiert worden, die ebenfalls anrückten.
Zumindest für die Polizei gab es im Anschluss genügend zu tun: Der liegengebliebene Laster sorgte mitten im Berufs- und Schülerverkehr gegen 7 Uhr für etwas Rückstau, der durch die Verkehrsregelung der Polizei zunächst schnell abnahm, dann aber aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens gegen 8 Uhr für einigen Rückstau aus RIchtung Sulgen in die Talstadt sorgte - teilweise bis zur Glasbachkurve. Und auch gegen Mittag stand der Laster noch auf der Bundesstraße. Der Abschlepper, so eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Konstanz, sei gegen 8 Uhr zwar schon informiert worden, habe aber aufgrund der Vielzahl von Glatteisunfällen in anderen Bereichen angekündigt, dass es mindestens drei Stunden dauern werde, bis er verfügbar sei. Diese Zeitspanne reichte allerdings aufgrund vieler Anforderungen wohl nicht aus, so die Polizei
Da das Getriebe des Lastwagens auf die Fahrbahn heruntergebrochen ist und Betriebsstoffe ausliegen, musste die Feuerwehr nicht nur die Fahrbahn der Bundesstraße abstreuen, sondern auch die Straßeneinläufe verschließen. Zudem, so Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle, musste eine Ölsperre im Göttelbach gelegt werden.
Bereits zuvor war übrigens die Schramberger Feuerwehr am Morgen im Einsatz: Sie musste für den Rettungshubschrauber den Landeplatz ausleuchten.