Frank Bsirske, Vorsitzender der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Foto: dpa

Die rund 800.000 Angestellten der Länder sollen 5,5 Prozent mehr Gehalt bekommen. Darauf verständigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Tarifrunde 2015.

Berlin - Die Gewerkschaften fordern für die rund 800.000 Angestellten der Länder 5,5 Prozent mehr Gehalt. Darauf verständigten sich die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Beamtenbund (dbb) am Donnerstag in Berlin mit Blick auf die Tarifrunde 2015. Mindestens aber müsse es 175 Euro mehr geben, teilten die Gewerkschaften mit. Sie pochen darauf, dass das Tarifergebnis dann deckungsgleich auf die 1,9 Millionen Beamten und Versorgungsempfänger übertragen wird, wie Verdi-Chef Frank Bsirske deutlich machte.

Bei der jüngsten Tarifrunde hatten sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer im März 2013 auf 5,6 Prozent mehr Geld bis 2014 verständigt.

Im Januar beginnen auch die Tarifverhandlungen für die Schlüsselindustrien Chemie sowie Metall und Elektro. Die Gewerkschaften gehen hier mit Forderungen zwischen 4 und 5,5 Prozent in die Verhandlungen.

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