Die Arbeiten auf der Baustelle „Kurviertel am Doniswald“ in Königsfeld laufen. Insgesamt sollen 54 Wohnungen entstehen. Foto: Helen Moser

Die Baustelle „Kurviertel am Doniswald“, wo derzeit 54 Wohnungen entstehen, besichtigte der Gemeinderatsausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr. Auf einer Fläche von 7360 Quadratmetern sind fünf Mehrfamilien-Wohngebäude im Bau.

Fünf Mehrfamilien-Wohngebäude mit drei Vollgeschossen und geneigten Walmdächern auf einer gemeinsamen Tiefgarage werden derzeit gebaut, berichtete Bürgermeister Fritz Link. Eingehalten wird dabei der sogenannte KFW55EE-Standard, wonach 55 Prozent der benötigten Energie aus regenerativen Quellen stammen muss.

 

Die 54 Wohneinheiten teilen sich auf in 24 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit 60 Quadratmetern, 24 Drei-Zimmer-Wohnungen mit 83 Quadratmetern und sechs Vier-Zimmer-Wohnungen mit 97 Quadratmetern. 61 Parkplätze in der Tiefgarage und 20 oberirdisch ergeben pro Wohneinheit 1,5 Stellplätze. Einige davon sind laut Sergej Klatt, Geschäftsführer des Investors, der Immo-Pro-Invest GmbH, drei Meter breit, die barrierefreien 3,50 Meter.

Die Wände entstehen in Modulbauweise

Laut Link handelt es sich um ein Modellprojekt, bei dem die Wände in Modulbauweise entstehen. Wie Klatt erläuterte, werden dabei in der Vorfertigung bereits Elektro-, und Sanitärinstallation sowie Dämmung und Fenster eingebaut, was die Bauzeit reduziert. Ein Geschoss benötigt etwa zwei Wochen zur Fertigstellung, normal sind vier. Auch ergibt sich so ein günstigerer Quadratmeterpreis zwischen 4500 und 4900 Euro, damit laut Link etwa 1000 Euro unter dem Preis für die Mansarden am Kurpark, ohne dass es zu einer qualitativen Verschlechterung kommt. Im Gegenteil biete die Vorfertigung ideale Bedingungen, so Klatt.

Leichtbetonwände können per Kran gesetzt werden

Auf Nachfrage von Beate Meier erklärte er, dass es sich um Leichtbetonwände handelt, die problemlos per Schwerlader angefahren und dann mit einem Kran gesetzt werden können. Eine individuelle Anpassung der Raumaufteilung für einzelne Käufer ist dabei aber nicht möglich, so Klatt auf die Frage von Stefan Giesel. Die Module seien recyclingfähig, erklärte er auf diesbezügliche Fragen von Axel Maier. Von Käufern verlange man nicht abschnittsweise Gelder. Vielmehr werde alles in einem bezahlt, wenn das Haus fertig sei. Giesel erkundigte sich nach dem ebenfalls vorgesehenen Hotel auf etwa 1200 Quadratmetern Fläche. Das wird, wie Link erläuterte, auf jeden Fall entstehen, da es dazu einen städtebaulichen Vertrag gibt.

Der Ausschuss für Umwelt, Technik, Wirtschaft und Verkehr besichtigt die Baustelle „Kurviertel am Doniswald“.

Keller soll in kommenden zwei Wochen fertig sein

Laut Klatt wird der Keller in den kommenden 14 Tagen fertig sein. Kommende Woche plane man beim ersten Gebäude den Hochbau. Die Fertigstellung der Wohngebäude ist für 2025 geplant. Es gebe schon einige Reservierungen. Kontaktmöglichkeit besteht über www.immo-pro-invest.com.