SVA - Stammheim Reyhaniye setzt sich durch Foto: Kraushaar

Der Abstieg des SV Schönbronn aus der Kreisliga A1 ist im Prinzip nach der 0:3-Niederlage gegen die SpVgg Oberschwandorf besiegelt. Aber andere Teams kämpfen noch.

Nach sechs Niederlagen hintereinander steht auch die SG Ettmannsweiler/Aichelberg mit mehr als einem Bein in der Kreisliga B. Am Sonntag gab es eine 1:2-Niederlage gegen den TSV Möttlingen.

 

Lage eher hoffnungslos

„Wenn wir einmal hintenliegen, lassen wir zu schnell den Kopf hängen. Zudem haben wir momentan viele verletzte und angeschlagene Spieler, und einige können berufs- und studienbedingt nicht immer mittrainieren. Generell ist unser Kader ohnehin zu klein, sodass auch keine Power mehr von der Bank kommt“, benennt SG-Pressewart Dirk Frey die Gründe für den Negativlauf.

Das jüngste 2:7 beim FV Calw wird dem TSV Neuhengstett keine Hoffnung machen, dass der Bock noch umgestoßen werden kann; auch die SG Teinachtal hat nach dem 2:3 in Ostelsheim genauso wie die Neuhengstetter elf Punkte Rückstand auf den voraussichtlich ersten Nichtabstiegsplatz.

VfL Stammheim gut in Form

Im Kampf gegen den fünften direkten Abstiegsplatz, der droht, könnte es allerdings bis zum Schluss ein Hauen und Stechen geben. Der VfL Stammheim nimmt momentan diesen Rang ein, zeigte allerdings auch beim 1:1 gegen den feststehenden Meister SV Althengstett eine sehr ansprechende Leistung.

SC Neubulach noch nicht durch

Selbst der fünftplatzierte SC Neubulach ist nach dem 1:0 gegen den TSV Simmersfeld längst noch nicht gerettet, denn der Vorsprung auf Stammheim beträgt nur sechs Zähler. „Es war ein nicht unverdienter, aber aufgrund des Lucky-Punchs in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte auch glücklicher Sieg“, fand Neubulachs Spielertrainer Julian Borgia. „In der ersten Hälfte war es ein auf beiden Seiten chancenarmes Spiel mit viel Mittelfeldgeplänkel, in dem wir leichte Feldvorteile hatten. In der zweiten Halbzeit hatten wir die klareren Chancen“, skizziert Borgia die Begegnung.

Konkurrenzkampf angeheizt

Für Neubulach war es der sechste Sieg im achten Spiel nach der Winterpause. „Wir hatten eine wesentlich bessere Vorbereitung als im Sommer. Zudem haben wir wieder einen breiteren Kader als in der Hinrunde, als sich die Elf quasi von selbst aufstellte, während jetzt wieder ein Konkurrenzkampf um die Plätze vorherrscht“, benennt Borgia die Gründe für die Aufholjagd. „Auf diesen Leistungen lässt sich aufbauen, aber um endgültig gesichert zu sein, müssen wir noch den einen oder anderen weiteren Sieg holen, zumal mir wissen, wo wir herkommen“, ergänzt Borgia.

Die SG Oberreichenbach/Würzbach kam immerhin zu einem torlosen Remis gegen den viertplatzierten TSV Haiterbach, und der 1. FC Egenhausen musste sich mit 0:2 der SpVgg Wart-Ebershardt geschlagen geben. „Das war eine unglückliche Niederlage, denn wir waren die bessere Mannschaft. Wir hatten mehrere Großchancen, unter anderem wurde aus kürzester Distanz freistehend über das gegnerische Tor geschossen, aber wenn keine Tore erzielt werden, können auch keine Spiele gewonnen werden. Zudem hätten wir auch einen Handelfmeter bekommen können“, sagte Egenhausens Trainer Patrick Brassat nach der Begegnung.