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Kreis Rottweil Verdächtiges Paket: Intercity gestoppt

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Die rund 200 Reisenden wurden aus dem Zug gebracht. Foto: Daniel Tümmler

Kreis Rottweil - Weil Zugbegleiter ein verdächtiges Paket im Zug gemeldet haben, wurde am Donnerstag um 13.23 Uhr ein Intercity zwischen Rottweil und Epfendorf-Talhausen auf freier Strecke gestoppt. Die rund 200 Reisenden wurden evakuiert, die Bundespolizei rückte mit einem Großaufgebot an.

Wie ein Sprecher in Offenburg mitteilt, ging die Meldung von der Notfallleitstelle in Karlsruhe ein. Die Bundespolizei brach daraufhin eine laufende Fahndungsaktion im Bereich Ortenau ab und eilte in großer Mannstärke sowie Hubschraubern zum Einsatzort an der Zugstrecke. "Wir müssen nun schauen, wie sich die Lage vor Ort darstellt und entscheiden, ob gegebenenfalls Sprengstoffspürhunde oder Entschärfer zum Einsatz kommen müssen", so der Sprecher der Bundespolizei am Nachmittag. Wichtig sei, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.

Paket entpuppt sich als harmlos

Erst am Abend stellte sich dann heraus: In dem verdächtigen Paket war Kinderspielzeug. Spezialisten der Landespolizei waren mit Sprengstoffspürhunden zur Unterstützung angereist, um zu klären, ob eine Gefahr von dem verdächtigen Paket ausgeht und wie weiter verfahren wird. Die langwierige Überprüfung des Zugs, bei der nach Auskunft des Bahnsprechers auch das Gepäck der Reisenden nach Sprengstoff untersucht werden musste, zog sich über Stunden.

Erst am Abend folgte die erlösende Nachricht: "Um 18.05 Uhr wurde der Zug von den Behörden wieder freigegeben und befindet sich auf dem Weg nach Stuttgart." In dem Paket, das von einem Zugreisenden gefunden und zu einem Zugbegleiter gebracht worden war, befand sich Kinderspielzeug, so die Auskunft eines Krisenmanagers der Bahn vor Ort. Weitere Hinweise auf eine Gefahrenquelle im Zug ergaben sich nicht.

Die Strecke ist wieder freigegeben:

Wie ein Sprecher der Deutschen Bahn in Stuttgart auf unsere Anfrage mitteilt, wurden die Fahrgäste des IC 2388, der von Singen nach Stuttgart unterwegs war, nach dem Ausstieg zum nahegelegenen Hofgut Neckarburg gebracht, wo sie versorgt wurden. In Doppelgelenkbussen erfolgte dann der Weitertransport nach Oberndorf. "Der Lokführer hat umsichtig gehandelt und auf freier Strecke angehalten, sodass die Fahrgäste gut und sicher aussteigen konnten", so der Sprecher. Sicherheit habe in so einem Fall höchste Priorität. Beim Fund eines verdächtigen Gegenstands laufe ein festes Sicherheitsschema ab, der Zug müsse angehalten werden.

Der Zugverkehr auf der Strecke konnte am Abend wieder rollen, es sei aber mit Anschlussverzögerungen zu rechnen. Passend zur laufenden Diskussion zum zweigleisigen Ausbau der Gäubahn merkte der Bahnsprecher an: "Auf so einem eingleisigen Abschnitt geht in so einem Fall einfach gar nichts."

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