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Kreis Freudenstadt Mit dem Schwarzwald-Krimi geht es bald weiter

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Max von Thun (Zweiter von rechts) und Jessica Schwarz (links) nehmen in wenigen Wochen ihre Rollen als Ermittlerduo der Mordkommission Freudenstadt wieder auf. Foto: ZDF/Maria Wiesler

Kreis Freudenstadt - Nach fünf Monaten und mehreren Anfragen bricht die Presseabteilung des Senders ihr Schweigen - und bestätigt "die Fortsetzung der ZDF-Reihe" Schwarzwaldkrimi. Wo genau demnächst gedreht werden soll und welche Stars in der Region zu erwarten sind, erfahren Sie in unserem (SB+)-Artikel.

Plötzlich geht alles ganz schnell. "Die Dreharbeiten für einen neuen zweiteiligen Schwarzwaldkrimi mit Jessica Schwarz und Max von Thun beginnen in diesem Sommer", heißt es in einer mageren Antwort des ZDF auf mehrere Anfragen unserer Zeitung, die lange Zeit unbeantwortet blieben. Weitere Details will der Sender "zu gegebener Zeit" in einer sogenannten Drehstartmeldung kommunizieren.

Produktionsfirma sucht bereits Praktikanten

Und die dürfte schon Ende des Monats ins Haus flattern. Für die Produktions- und Kameraabteilung sucht die beauftragte Produktionsfirma All-in-production nämlich bereits Praktikanten und gibt für deren Einsatz den Zeitraum von 25. Juli bis 2. Oktober an. Die Fortsetzung des ersten Schwarzwaldkrimis "Und tot bist du!" befinde sich in Vorbereitung, bestätigt die Produktionsfirma auch auf ihrer Internetseite.

Dort ist ebenfalls zu erfahren, dass die beiden neuen Folgen erneut von Regisseur Marcus O. Rosenmüller inszeniert werden. Das Drehbuch stammt wieder von Anna Tebbe. Rosenmüller und Tebbe hatten schon vor dem Schwarzwaldkrimi erfolgreich zusammengearbeitet: in den meisten Episoden der ZDF-Reihe Taunuskrimi. Beim Taunuskrimi gibt es allerdings eine literarische Vorlage – die Bestsellerromane von Nele Neuhaus. Acht Bücher der Reihe wurden bisher verfilmt, ebenfalls mit einem Ermittlerduo, gespielt von Tim Bergmann und Felicitas Woll. Hinter der Autorin Anna Tebbe, ein Pseudonym, verbirgt sich die Produzentin des Schwarzwaldkrimis, Annette Reeker, die gleichzeitig Geschäftsführerin der "All-in-production" mit Sitz in München ist.

Sender hüllte sich lange in Schweigen

Schon vor der Ausstrahlung des ersten Schwarzwaldkrimis im vergangenen Jahr hatte die "schreibende Produzentin" Tebbe/Reeker in einem Interview gesagt, der Krimi sei als Reihe geplant. Beim Sender wollte man davon im Januar dieses Jahres offiziell noch nichts gehört haben. "Da wissen Sie mehr als ich", hielt sich ein Sprecher der ZDF-Abteilung Presse und Information auf Anfrage bedeckt. Hauptdarsteller Max von Thun gab sich da schon auskunftsfreudiger: Dieses Jahr werde im Schwarzwald weitergedreht, hatte er Ende 2019 in einem Interview angekündigt.

Für den ersten Schwarzwaldkrimi hatte die Autorin einen komplexen Kriminalfall auf zwei Zeitebenen gestrickt, der in die Zeit der französischen Besatzung zurückführte. Jessica Schwarz als Maris Bächle und Max von Thun als Konrad Diener, die die Mordkommission in Freudenstadt leiten, ermittelten im fiktiven Ort Klosterbach. Zehn Wochen lang drehte ein knapp 100-köpfiges Team von September bis November 2018 in der Region, vor allem in Freudenstadt, Baiersbronn und im Kinzigtal. 45 Drehorte hatte das Produktionsteam für den Fernsehfilm mit zweimal 90 Minuten ausgesucht.

"Waldlust" wurde zum Grusel-Hotel

Dass die Filmcrew im geschichtsträchtigen Freudenstädter Hotel Palmenwald Schwarzwaldhof untergebracht war, passte denn auch zu dem mystischen Fall. Das Haus mit seinen großen Gängen, Kronleuchtern und Möbeln habe sie an das berühmte "Stanley Hotel" aus der Stephen-King-Verfilmung "Shining" mit Jack Nicholson erinnert, sagte Hauptdarstellerin Jessica Schwarz später. Gedreht wurde auch gleich nebenan in der "Waldlust", die zum Grusel-Hotel wurde. Das Kommissariat wurde im Schickhardtbau angesiedelt, in dem tatsächlich das Freudenstädter Polizeirevier untergebracht ist.

Mit dem Resultat waren das Publikum und der Sender nach der Ausstrahlung im April 2019 zufrieden. Der Zweiteiler bescherte dem ZDF – wie schon in den Jahren zuvor die Taunuskrimi-Reihe – einen Quotenerfolg zur besten Sendezeit. 6,08 Millionen Menschen schalteten am ersten, 5,59 Millionen am zweiten Abend ein, was Marktanteilen von starken 19,7 beziehungsweise 19,1 Prozent entsprach.

Schon deshalb wird nun also bald wieder gedreht – in derselben Gegend wie beim letzten Mal, ließ eine Produktionsassistentin am Telefon durchblicken. Dass auch Schiltach wieder zu den Drehorten gehört, ist wahrscheinlich, hatte die Produktionsfirma dort doch im Winter vor Ort bereits nach geeigneten Schauplätzen Ausschau gehalten. Nach der Praktikanten- will sich die "All-in-Production" in diesem Monat auf Komparsensuche begeben und dazu noch einen Aufruf starten – "zu gegebener Zeit" selbstverständlich.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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