Ein Plüschtier, zwei Tafeln Schokolade, fünf Duplos und zehn Bonbons – der Inhalt jedes Päckchens ist gleich. (Archivfoto) Foto: Hummel

Einmal mehr will die Kolpingsfamilie rumänischen Kindern zu Weihnachten eine Freude machen. Alle St. Georgener sind aufgerufen, Päckchen zu packen.

Sie sind klein, im wahrsten Sinne des Wortes süß und bringen Kinderaugen zum Strahlen: Auch in diesem Jahr packt die Kolpingsfamilie St. Georgen wieder Päckchen für Kinder in Rumänien – und sie ermuntert die Bevölkerung der Bergstadt, sich im Zuge der Aktion zu engagieren. Besonders Kindergärten ruft die Kolpingsfamilie zur Teilnahme auf.

 

Etwa 350 Gramm soll jedes Päckchen wiegen. Der Inhalt: zwei 100-Gramm-Tafeln Schokolade, fünf Duplos, zehn jeweils einzeln eingewickelte Bonbons und ein Plüschtier – alles verpackt in eine durchsichtige Plastiktüte und mit einem farbigen Geschenkband verschlossen.

So verpackt treten die süßen Überraschungen ihre Reise nach Rumänien an. Dazu kooperiert die Kolpingsfamilie wieder mit dem Freundeskreis Oradea Villingen-Schwenningen, der die Päckchen aus St. Georgen mitnimmt.

Kinder „konnten ihr Glück kaum fassen“

Insgesamt hat die Kolpingsfamilie bereits mehr als 14 000 Päckchen nach Rumänien verschickt. Die ersten fanden bereits im Jahr 2000 ihren Weg zu den Straßenkindern – und deren Begeisterung hat nicht nachgelassen, wie ein Brief zeigt, den Irmgard Rösch vom Freundeskreis Oradea Villingen-Schwenningen 2021 an die Kolpingsfamilie richtete: „Sie haben die Päckchen an sich gedrückt wie einen Schatz, den ihnen nun niemand mehr nehmen kann. Viele der Straßenkinder haben noch nie im Leben ein Päckchen bekommen, sie konnten ihr Glück kaum fassen. Beim Auspacken strahlten diese Kinder“, schildert Rösch darin.

Abgabe-Termin ist der 10. Dezember

Die Kolpingsfamilie hofft auch in diesem Jahr wieder auf viele süße Päckchen aus der St. Georgener Bevölkerung. Die sachgerecht gefüllten und verschlossenen Tüten können am kommenden Sonntag, 10. Dezember, von 11.15 bis 12.30 Uhr im Adolph-Kolping-Saal in der Unterkirche abgegeben werden.