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Königsfeld Redakteure haben Spaß beim Bubble Soccer

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Ehe man sich versieht ist man gegen die Gegenspieler geprallt und liegt auf dem Boden. Dann kann man sich erstmal ausruhen - oder man kämpft sich mühevoll zurück auf die Füße. Foto: Eich

Königsfeld - Letztes Jahr wurde Deutschland Fußballweltmeister und egal, wie wenig man normalerweise von Fußball versteht, jeder ließ sich von der Begeisterung anstecken. Fußball ist der deutsche Nationalsport. Eine andere Art des Fußballs ist in Deutschland dagegen noch nicht sehr weit verbreitet: Bubble Soccer. Im Prinzip geht es darum, in den sogenannten Bubbles "Fußball" zu spielen. Unsere Redaktion probierte den Sport im Selbsttest aus, als fünftes "Bubbler-Team" im Soccer-Center VS in Königsfeld.

Im Center fällt der Blick als erstes auf die Bubbles. Es gibt rote und blaue, die die Teams festlegen. Sie sehen zwar aus wie riesige Gummibälle, sind aber eigentlich eher überdimensionierte Gummi-Donuts, in denen man festgeschnallt wird. Nach einer kurzen Einweisung geht es los, Spielregeln gibt es eigentlich keine.

Anpfiff: Der Ball liegt in der Spielfeldmitte. Das Spiel läuft fünf gegen fünf, rot gegen blau. Jeweils ein Spieler pro Team rennt auf den Ball zu, versucht ihn zu erreichen. Es kommt zum Crash und mindestens einer landet mit der Bubble auf dem Boden, während der Ball irgendwohin weggeflogen ist. Bald erfüllt das Geräusch der aufeinanderprallenden Bubbles die ganze Halle, mindestens zwei Spieler rennen auf den Ball zu und werden weggecheckt.

Nach kurzer Zeit geht Blau in Führung. Sie sind offensichtlich die stärkere Mannschaft. Nach einer Weile werden die Tore gar nicht mehr mitgezählt, aber das macht nichts, denn der Spielspaß ist enorm. Die rote De fensive besteht eigentlich daraus, dass einer im Tor steht und hofft, dass der Ball an der Bubble abprallt, denn sehe n kann man ihn durch das Plastik nur bedingt.

Die Spieler in den Kugeln kann man eigentlich auch nur an den Beinen erkennen, oder eben in der Millisekunde, bevor man gegeneinanderprallt. Sie sehen ein bisschen aus wie die Kopffüßler, die kleine Kinder immer malen. Dazu sei gesagt, dass die Beinfreiheit durch die Bubble etwas eingeschränkt ist. Aber das spielt keine Rolle, außer dass man so noch ein bisschen alberner aussieht als ohnehin schon... Ist man erstmal auf dem Boden, kommt man sich dann vor wie ein Käfer, der auf dem Rücken liegt und zappelnd versucht, sich wieder aufzurichten. Manchmal schafft man es schnell, andere Male eben nicht oder es steht einer aus der gegnerischen Mannschaft daneben und schubst einen gleich wieder zurück auf den Boden.

Außerdem ist es heiß in den Bubbles und nach kürzester Zeit sind eigentlich alle schweißnass. Dann bleibt man vielleicht ein bisschen länger am Boden, um einen Luftzug durch die Bubbles zu erhaschen. Wem das nicht hart genug ist, der spielt hechelnd weiter und hofft, den Ball einmal zu sehen, mit Glück auch wieder loszuwerden, bevor man von drei gegnerischen Spielern auf den Boden geworfen wird.

Klar zu erkennen ist, dass Regelungen die Fouls oder Körperkontakt betreffen, keine große Rolle spielen – und selbst das ist noch eine Übertreibung. So bilden sich nach und nach auch verschiedene Spieltypen heraus. Die einen versuchen eher mit taktischem Geschick den Ball ins Tor zu bringen, die anderen bemühen sich eher, die Gegenmannschaft aus dem Takt zu bringen, indem sie die Sicht nehmen, abdrängeln oder die Gegner schlicht und einfach von den Füßen kippen. Meistens sind es übrigens die Taktiker, die sich von dem Spiel erholen müssen, denn wer angreift, bleibt eher auf den Füßen, als wer hinterrücks umgeworfen wird.

Nach etwa 90 Minuten Spiel ist klar: Bubble Soccer bietet einen unheimlichen Spaßfaktor, ist aber auch ganz schön anstrengend, denn wer am nächsten Tag ohne Muskelkater aus dem Bett kommt, der hat bei dem Spiel wohl eindeutig zu wenig Einsatz gezeigt.

Ihre Redaktion vor Ort St. Georgen

Nadine Klossek

Fax: 07724 94818-15

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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