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Königsfeld Bettler kommen mit verschiedenen Maschen

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Königsfeld (dvs). "Rumänische Bettler täuschen Notlage vor – Polizei kontrolliert mehrere Personen", melden die Ordnungshüter aus der Kurgemeinde.

Mit dem vorgeschobenen Grund, dass sie in Rumänien durch ein Hochwasser in eine finanzielle Notlage gerieten, versuchten zwei rumänische Männer am Mittwochnachmittag Geld in mehreren Haushalten zu erbetteln. In einem Fall klingelten die 32- und 38-Jährigen an einer Haustür und zeigten einen Zettel, auf dem sie auf ihre vermeintliche Notlage hinwiesen. Der Hauseigentümer handelte geistesgegenwärtig, verwies beide seines Grundstücks und verständigte die Polizei.

Eine Streife konnte die beiden bereits polizeilich in Erscheinung getretenen Männer kurze Zeit später im angrenzenden Bereich feststellen und samt Fahrzeug kontrollieren. Wie sich im Weiteren dann herausstellte, war die Notlage – wie von den beiden Männern auf ihrer sogenannten Bettelkarte beschrieben – nicht existent, so die Polizei.

Mit gleicher oder ähnlicher Masche halten sich zumeist Personen mit bulgarischer und rumänischer Herkunft und in wechselnder Besetzung vorzugsweise im Bereich von Fußgängerzonen und beispielsweise an belebten Eingängen von Geschäften auf oder sammeln an Haustüren in Wohngebieten.

Durch Mitleidstour eigene Tasche füllen

Als Gründe für die Sammlungen werden hierbei – zumeist schriftlich auf einem vorgezeigten Zettel – Pflegeeinrichtungen für Taubstumme und behinderte Kinder oder sonstige Notlagen vorgeschoben, weiß die Polizei.

Dabei haben all diese Vorwände eines gemeinsam: Sie dienen mit den unterschiedlichsten Methoden und Tricks zu nichts Anderem, als ihr Gegenüber zu erweichen und unrechtmäßig an Bargeld zu kommen, so die Polizei. Sie warnt ausdrücklich, bei solchen Aktionen persönliche Daten in etwaige Sammellisten einzutragen oder tatsächlich Geld zu übergeben.

Berechtigt sammelnde Organisationen, Personen, Vereine und andere könnten sich entsprechend legitimieren. Diese vermittelten bereits im äußeren Erscheinungsbild die entsprechende Seriosität.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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