Gemeinsam fröhliche Lieder singen, spannende Geschichten hören, miteinander basteln und spielen: Die Kinderbibelwoche ist ein fester Bestandteil im Jahresablauf der evangelischen Kirchengemeinde Simmersfeld und beinahe schon ein Selbstläufer.
Dass diesmal bereits zum Auftakt nicht wie bisher zwischen 80 und 90, sondern bereits 105 Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und 13 Jahren im Büttner-Haus willkommen geheißen werden konnten, die gespannt darauf warteten, was sie in den nächsten zwei Stunden zu sehen und zu hören bekommen, hat selbst Ortspfarrer Alexander Schweizer überrascht und sehr gefreut. Die Zahl wurde voller Stolz auf der Säule eines an einer Wand hängenden „Kind-O-Meters“ festgehalten.
Diesmal stand das Treffen in den Faschingsferien unter der Überschrift „Tierisch gut“. Als Referentin hatte man Alexandra Weigel eingeladen. Sie arbeitet in der Kinderzentrale der Liebenzeller Mission und ist deutschlandweit unterwegs. Am Eingang erhielten alle ein Namensschild um den Hals gehängt. Damit konnten sie persönlich angesprochen werden.
Zehnköpfiges Team begleitet den Nachwuchs
Traditionell wurde die Kinderbibelwoche mit dem fröhlichen Lied „Jetzt geht’s los“ eröffnet, dessen Text von einer Leinwand abgelesen werden konnte. Begleitet wurde der Nachwuchs von einem zehnköpfigen Team mit Dorothee Schweizer und Lukas Waidelich an der Gitarre, Daniela Waidelich am Klavier, drei Sängerinnen und ebenso vielen Mädchen, die bei Bewegungsliedern in die Hände klatschten, ihre Arme in die Luft warfen, mit den Füßen stampften und dergleichen mehr. Die Jungen und Mädchen im Anna-Steeb-Saal machten begeistert mit.
An der Stirnwand hingen Bilder von Schafen, Raben, Adlern, Eseln und anderen Tieren, die in der Bibel erwähnt werden. Zum Start hatte sich „Alex“, wie sie angesprochen werden wollte, etwas Besonderes ausgedacht: Unter den Stühlen lagen Zettel in unterschiedlichen Farben, die für das folgende Quiz eingesammelt und je nachdem hochgehoben werden mussten, ob man der Meinung war, dass die Behauptung der Kinderreferentin stimmt oder nicht stimmt.
Tatsächlich wurden im kältesten Ort Russlands Minustemperaturen von 71 Grad gemessen (grüner Zettel), und natürlich gibt es am Himmel keine Krokodilwolken (roter Zettel).
Im Anschluss wurden weitere Lieder angestimmt, danach mehrere Altersgruppen gebildet, die sich im Haus verteilten und von rund 20 Mitarbeiterinnen der Kirchengemeinde auf unterschiedliche Weise beschäftigt wurden, bevor es in den Saal zurückging und die Jungen und Mädchen nach einem Segenslied mit einem freundlichen „Also dann, bis morgen, und bringt Freunde mit“ verabschiedet wurden.
Am Aschermittwoch ist Schluss
Vor der Eingangstür warteten bereits Eltern. Der Faschingssamstag begann mit einem gemeinsamen Frühstück, und am Sonntag gestalteten die Teilnehmer den Vormittagsgottesdienst in der Johanneskirche mit. Die Veranstaltungen enden am Aschermittwoch um 16.30 Uhr.