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Jettingen Vorreiter der digitalen Bildung

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Jettingen/Berlin. Für die Gemeinschaftsschule Jettingen war die Teilnahme am Wettbewerb "Smart School" eine Möglichkeit, eine Rückmeldung zum Stand der Digitalisierung einzuholen. Sie trat mit 50 anderen Schulen aus ganz Deutschland zum Smart School-Wettbewerb an. Und das mit Erfolg. "Dass wir nun zu den 20 Gewinnerschulen zählen, kam für mich zwar nicht völlig überraschend, da ich absolut von unserem Konzept überzeugt bin, aber damit gerechnet habe ich auch nicht. Schließlich war die Konkurrenz groß und die Anforderungen an die Teilnehmer sehr hoch", freut sich der Jettinger Schulleiter Dominic Brucker (36).

Gemeinsam mit Lehrer und Multimediaberater Ralph Klein war dieser nun in Berlin vor Ort, um die Auszeichnung durch den parlamentarischen Staatssekretär Thomas Rachel in Vertretung von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und dem Geschäftsführer des Bitkom-Verbandes, Bernhard Rohlder, persönlich in Empfang zu nehmen.

Als Höhepunkt des Kongresses, in dem es interessante und gewinnbringenden Austauschrunden und Keynotes zum Thema Bildungsföderalismus, digitaler Wandel, lebenslanges Lernen oder auch künstlicher Intelligenz (KI) gab, war die mit Spannung erwartete Auszeichnung der Gewinnerschulen ans Ende der Veranstaltung gesetzt.

Brucker sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges des digitalen Wandels: "Drei Formen des Lernens zeichnen meine Schule aus: Digitales Lernen, Soziales Lernen und Differenziertes Lernen. Keine Form kommt ohne die andere aus und sie müssen im Gleichgewicht bleiben, wenn wir aus unseren Schülerinnen und Schülern mündige und kompetente junge Menschen machen wollen. Die Auszeichnung als Smart School unterstreicht nun deutlich, dass das umgesetzte methodische Konzept passt und dass wir mit dem Einsatz von Tablets, digitalen Tafeln oder auch 3D-Druckern im Unterricht ein umfassendes Konzept zur Bildung auf die Beine gestellt haben. Diese Würdigung unserer Arbeit ist zugleich die Bestätigung diesen Weg auch weiter zu gehen."

Erfreulich war zugleich jedoch auch die Vernetzung der ausgezeichneten Schulen unter einander, ein wichtiger Ansatz des Wettbewerbs.

Nach Aussage des Wettbewerbsveranstalters Bitkom verfügen die Schulen oft nur über digitale Grundausstattung. Mehr als die Hälfte der Lehrer (54 Prozent) würde gerne häufiger digitale Medien einsetzen, das scheitere aber aus verschiedenen Gründen daran. Größtes Hemmnis sei die fehlende Technik. 58 Prozent sagen demnach, dass es an den nötigen Geräten für die Nutzung im Unterricht mangelt. Dahinter folgt die Sorge, dass die Technik im Unterricht versagt (36 Prozent). Auch ein fehlendes pädagogisches Konzept (13 Prozent) und unzureichende Technik-Kenntnisse (zwölf Prozent) spielen eine Rolle.

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