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Jettingen Schnelle Aufarbeitung weist Käfer in Schranken

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Der Jettinger Gemeindewald dient zunehmend Freizeit- und Erholungszwecken. Foto: Priestersbach Foto: Schwarzwälder Bote

Jettingen. Die Gemeinde Jettingen gehört mit rund 200 Hektar Gemeindewald eher zu den kleineren kommunalen Waldbesitzern in Baden-Württemberg. Gleichwohl ist der forstliche Betriebsplan immer wieder ein wichtiges Thema im Gemeinderat.

Wie Revierförster Ulrich Alber dem Gremium berichtete, haben die Waldschäden 2019 zwar allgemein die Gemüter erhitzt und die klimapolitische Debatte angeheizt – doch gebe es regional sehr große Unterschiede. So war das vergangene Jahr zwar erneut deutlich zu warm, "aber wir hatten eine normale Versorgung mit Niederschlägen im hiesigen Bereich", wie Alber ausführte.

Zudem habe man in seinem Revier auf die "Borkenkäfer-Problematik mit Ansage" reagiert und die Bestände regelmäßig auf Käferbefall untersucht. Befallenes Holz wurde dabei sofort aufgearbeitet – und ab August "hatten wir Ruhe mit dem Borkenkäfer". Dies sei in erster Linie eine Riesenleistung der ortskundigen und leistungsfähigen Arbeitsgruppe, die im Jettinger Gemeindewald tätig ist.

Mit Blick auf den voraussichtlichen Gewinn von knapp 29 000 Euro aus dem Jettinger Gemeindewald im vergangenen Jahr sprach der Revierförster von einem "halbwegs positiven wirtschaftlichen Ergebnis". Jedoch machte Ulrich Alber deutlich: "Für 2020 kann ich das nicht versprechen und gehe davon aus, dass wir dick in die roten Zahlen rutschen". Dies liege auch am weiterhin bestehenden Holzeinschlag-Stop – der Holzmarkt erhole sich nur langsam.

"Wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen", erklärte Bürgermeister Hans Michael Burkhardt bei der Beratung des Forstlichen Betriebsplans 2020. Dabei lobte er auch die Mitarbeiter im Gemeindewald, die seit vielen Jahren im Jettinger Forst tätig sind und die durch ihr schnelles Eingreifen in einer schwierigen Situation größere Schäden verhindert hatten.

In diese Richtung tendierte auch Grünen-Gemeinderat Jürgen Scheef, der den Eindruck hat, "dass unser Wald in guten Händen ist". Er wies darauf hin, dass der Wald ein echtes Zukunftsthema sei, während Wilhelm Kern (SPD) wissen wollte, "was wir pflanzen müssen, um der Klimakrise zu begegnen". Wie Revierförster Alber dazu anmerkte, würde er über diese Themen gerne vor Ort bei einem Waldbegang im Frühsommer diskutieren – "um hier die passenden Antworten zu finden.

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