Am Ende: Italiens Premier Mario Draghi. Foto: dpa/Gregorio Borgia

Nach dem Sturz von Mario Draghi droht Italien in eine Regression zu verfallen. Und einige Figuren aus der Vergangenheit reiben sich bereits die Hände.

Eines steht fest: Die Regierungskrise der letzten Woche, die mit dem Rücktritt des in der ganzen Welt angesehenen ehemaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi endete, war eine der unnötigsten und absurdesten, die sich Italien in den letzten Jahren geleistet hat. Draghi ist schlicht und einfach der beste Mann für das Land – unter dem sonst von Mittelmäßigkeit geprägten politischen Personal Italiens ist derzeit keine Persönlichkeit ausfindig zu machen, die es bezüglich Kompetenz, Ernsthaftigkeit und Charisma auch nur annähernd mit ihm aufnehmen könnte. Draghi mitten in der Mehrfachkrise – Ukraine-Krieg, Inflation, Energieengpässe, Dürre und Pandemie – abzuservieren: Das ist einfach nur irrational.

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