Unser Leser Holger Selig aus Grosselfingen äußert sich zum Info-Abend der Gemeinde zum Ausbau der Windkraft in Grosselfingen. Er kritisiert, dass es keine Fragemöglichkeit gegeben hat.
Letzte Woche fand in Grosselfingen eine Versammlung der Bürgerschaft zur Windindustrieplanung statt. Ärgerlich war, dass der Bürgermeister dabei keine öffentliche Diskussion zugelassen hat, sondern die Bürgerschaft lediglich seinem Monolog lauschen durfte. Ein Unding ist es, auf eine Fragestunde im Gemeinderat zu verweisen, wo er einem jederzeit das Wort entziehen kann.
Ein „Unding“, auf Fragestunde in Gemeinderat zu verweisen
Mit viel Applaus wurde Josef Dehner für seine Aussage bedacht, dass wir Bürger uns wehren müssen, denn andere Vorhaben wie die Mülldeponie in Weilheim konnten so auch schon abgewehrt werden.
Gerade einmal sechs Millionen Euro in 20 Jahren
Herrn Dieringers Argument, er wolle den Fürsten aufhalten, überzeugt auch nicht. Er kann das leicht machen, indem er Genehmigungen für Zuwegungen und Leitungen verwehrt. Wenn dann noch vier Windindustrieanlagen in 20 Jahren nur sechs Millionen Euro einbringen, wären das lächerliche 75 000 Euro pro Windrad pro Jahr. Dafür die Heimat zu opfern, ist überflüssig. Mit diesem geringen Betrag kann die Gemeinde sicher nicht die aufgezählten Vorhaben stemmen. Schuldenfrei ist man jetzt schon.
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