Wenn die Grippe zuschlägt, gibt es kein Entkommen. Auch im Kurzurlaub nicht. Doch es geht noch schlimmer, weiß unsere Autorin, die von ihren ganz persönlichen Influenza-Erfahrungen berichtet.
Es tut mir leid, aber beim Thema Influenza komme ich nicht umhin, mein Leid zu klagen. Gut drei Wochen ist es her, dass wir im Winter-Kurzurlaub waren.
Am ersten Tag, noch vor der Abfahrt ging’s los, ploppten 33 Meldungen in der Kindergarten-Whatsapp-Gruppe auf: Haben Eure Kinder auch über 40 Grad Fieber, Übelkeit und Kopfweh?
In dem Stil ging es weiter. Es dauerte genau einen Tag, bis Nummer eins Symptome zeigte, am vierten und letzten Urlaubstag waren dann alle drei Kinder krank plus mein Mann.
Da war es ein schwacher Trost, dass ich kaum etwas abbekommen hatte. Am Ende war ich nur froh, Familie und Gepäck wieder heim verfrachtet zu haben. Influenza Typ A, lautete die Diagnose nach Blutabnahme.
Zwei Wochen hat es gedauert, bis alle wieder im Kindergarten oder arbeitsfähig waren. Nun stellt sich heraus: Es geht noch schlimmer. Seit Freitag grassiert Influenza Typ B in der Kindergartengruppe.