Das Bild der Hakenkreuz-Schmiererei kursiert in den sozialen Medien. (Screenshot) Foto: Schwarzwälder Bote/Dick

Die Fassade einer Moschee in Mössingen ist rechtsextremistisch beschmiert worden. Die Kriminalpolizei hat der Ermittlungen aufgenommen.

Unbekannte haben die Fassade einer Moschee in Mössingen (Kreis Tübingen) beschmiert – unter anderem mit einem Hakenkreuz. Das bestätigt Christian Wörner, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Reutlingen.

 

Insider meinen zudem zu wissen, dass auch zwei rechtsextremistische Zahlenkombinationen geschmiert wurden. Dazu wollte sich Wörner nicht äußern. Er sagte aber, dass die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen habe.

Laut Akkar Sabri, Vorstand der Moschee, entdeckten Gläubige die Schmiererei am Mittwochabend vergangener Woche, als sie die Moschee nach dem Gebet verließen. Akkar Sabri im Gespräch mit unserer Redaktion: „Dass es uns trifft, ist schockierend.“

Akkar Sabri ruft auf, Moschee in Mössingen zu zweit zu besuchen

Er habe die Gläubigen angehalten, mindestens zu zweit zur Moschee zu gehen, sagte Akkar Sabri. „Sollte etwas ‚Unnormales’ auffallen, sollen sie sich sofort beim Vorstand melden.“