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Immendingen Nach Brand: Brü­cken­bau be­ginnt

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Die Holzkonstruktion der Zimmerer Holzbrücke ist schon zu erkennen. Die Bauarbeiten für das Projekt sind wegen des schlechten Wetters verzögert angelaufen, so dass die neue Brücke bis zum Maifest des Musikvereins nicht komplett fertig wird. Foto: Freudig

Immendingen - Bald können Immendinger Bürger und Touristen wieder ganz bequem von Zimmern nach Hintschingen kommen: Die Holzbauarbeiten an der Zimmerer Schindelbrücke haben begonnen.

Vorerst werden die Holzelemente innerhalb eines Gerüsts, das auf der Wiese aufgebaut ist, für das spätere Überspannen der Donau vorbereitet. Mit den Bauarbeiten für die neue Holzbrücke ist das Immendinger Unternehmen Zeller und Jochum Holzbau beauftragt. Wegen der vergangenen Regentage hat sich der Baustart so sehr verzögert, dass sie nun nicht mehr, wie erhofft, bereits zum Fest des Musikvereins Zimmern am 1. Mai fertiggestellt werden kann.

"Wegen des anhaltenden Regens in den letzten Tagen konnten wir erst später mit den Arbeiten beginnen", erklärt Zimmermeister Harald Jochum. Jetzt sollen die Arbeiten zwar zügig vorangehen, aber die zunächst vorgesehene, komplette Fertigstellung rechtzeitig zum Musikerfest sei nicht mehr möglich. Dennoch waren die Mitarbeiter des Holzbau-Betriebs am Mittwoch mit Hochdruck dabei, die Holzelemente für die künftige Schindelbrücke zu bearbeiten. Auch ein Teil der Holzkonstruktion des Bauwerks ist bereits erstellt worden.

"Bei dem Material, das wir für die Brücke verwenden, handelt es sich um 90 Kubikmeter Fichten- und Tannenholz", sagt Harald Jochum. Es sei gesägtes und kessel-imprägniertes Holz. Beim Bau der Brücke gibt es laut Jochum ausschließlich die bei Zimmerleuten üblichen Holzverbindungen und keine Ingenieurverbindungen.

Besondere Bedeutung kommt beim Wiederaufbau des Zimmerer Wahrzeichens, dem Schindeldach, zu. Dazu betont der Zimmermeister, dass die neuen Schindeln aus dem Holz der nordamerikanischen Rotzeder enstehen, ein gegenüber der Witterung sehr resistentes Material. Die von den Immendinger Zimmerleuten angewendeten Schindeln werden nicht gesägt, sondern gespalten, wodurch sie noch haltbarer werden, wie der Fachmann erklärt.

Auch das vor rund 25 Jahren erneuerte Dach der Vorgängerbrücke war mit Zedernholzschindeln gedeckt. Der Belag des neuen Donauübergangs wird ebenfalls, wie schon beim abgebrannten Bauwerk, wieder aus Holzbohlen bestehen, die fünf Zentimeter dick sind, wie Jochum erklärt.

Mit dem Abriss der am 6. September letzten Jahres abgebrannten Brücke war im Dezember begonnen worden. Der Abbruch der Brandruine wurde noch im vergangenen Jahr beendet. Ende Januar vergab der Gemeinderat den Auftrag zum Neubau an die Firma Zeller und Jochum. Mit den Vorbereitungen für den von Ortsbaumeister Rainer Guggemos auf acht Wochen Bauzeit angesetzten Brückenbau begann das Unternehmen dann Mitte Februar. Die Kosten für das Brückenbauwerk in Höhe von gut 180.000 Euro trägt die Versicherung.

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