In Familien aus dem Oberen Enztal haben im vergangenen Jahr insgesamt 102 Kinder das Licht der Welt erblickt. Wir haben nachgehakt, für welche Namen sich Eltern bevorzugt entschieden haben. Das Kuriose: In Bad Wildbad fangen die Spitzenreiter alle mit dem Buchstaben „M“ an.
Werdende Eltern haben die Qual der Wahl: Wie soll das eigene Kind nur heißen? Nicht selten werden Namensbücher gewälzt, im Internet auf die Suche gegangen oder Ratschläge von Verwandten eingeholt. Doch was sind die Favoriten im Oberen Enztal im vergangenen Jahr? Wir haben beim gemeinsamen Standesamtsbezirk und den Einwohnermeldeämtern nachgefragt.
Auf Platz drei nach der Anzahl der Geburten landete Enzklösterle. Neun Kinder erblickten 2023 das Licht der Welt, davon sechs Mädchen und drei Jungen. Doppelt vergeben wurde aber kein Name, wie Rathausmitarbeiterin Nicole Heselschwerdt sagt.
13 Babys in Höfener Familien geboren
Genauso in Höfen: Dort gab es zwar in 13 Familien Nachwuchs, doch auch hier wählten alle Eltern einen unterschiedlichen Namen. Doch man könnte spekulieren, ob manche Partner nicht doch unentschlossen waren, denn fünf Kinder haben einen Zweitnamen bekommen, so Marion Kubach vom Einwohnermeldeamt. In Enzklösterle waren das im übrigen drei.
Bad Wildbad liegt weit vorne
Deutlicher Spitzenreiter in Sachen Geburten im Oberen Enztal ist kaum verwunderlich Bad Wildbad. Insgesamt 80 Babys wurden im vergangenen Jahr zu neuen Einwohnern der Stadt – darunter 38 Mädchen und 42 Jungen, wie Kim Rothfuß vom Bürgerservice mitteilt. Drei Namen wurden doppelt vergeben. Das Kuriose: Alle fangen mit dem Buchstaben „M“ an. Spitzenreiter bei den Mädchen ist Maya. Bei den Jungen waren die beliebtesten Namen Max und Matteo.
Zum Vergleich: 2022 waren es in Bad Wildbader Familien 113 Geburten, davon 72 Jungen und 41 Mädchen. Doppelte Namen gab es auch: So lagen bei den Mädchen Anna, Elina und Lia vorne, bei den Jungen Antonio, Lio, Noah und Leon.
Ein Junge hat sogar vier Vornamen bekommen
Eine Auffälligkeit im vergangenem Jahr war jedoch, dass einige Babys geboren wurden, die mehrere Namen erhalten haben. 21 haben zwei Vornamen bekommen, ein Junge und Mädchen jeweils drei und ein anderer Junge hat nun sogar vier Vornamen.
Nebenbei: Wann werden Namen überhaupt abgelehnt? „Nicht erlaubt sind Bezeichnungen, die ihrem Wesen nach keine Vornamen sind wie zum Beispiel Warennamen, Fantasienamen, Verunglimpfungen oder, die das Kindeswohl beeinträchtigen“, sagt Franziska Jerger vom gemeinsamen Standesamtsbezirk. Einen solchen Fall hat es 2023 im Oberen Enztal aber nicht gegeben.