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Hüfingen Die Cego-Legende lebt

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Bertram Merz, einer der ACE-Gründungsväter, kommt beim Cego mächtig ins Grübeln. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder Bote

Hüfingen-Mundelfingen (bo). Am dritten Advent ab 14 Uhr feiern Al Capones Erben (ACE) in der Aubachhalle die 40. Auflage ihres Cego-Turniers – und damit indirekt auch ihren heute noch gültigen Weltrekord.

1980 war die Gruppe Al Capones Erben gerade einmal fünf Jahre alt, als sie im Frühjahr den Weltrekord aufstellten: 100 Stunden lang spielten sie ohne Unterbrechung das Kartenspiel, was ihnen einen nach wie vor gültigen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde einbrachte.

Auf einen Schlag waren ACE in aller Munde, was sie zum Anlass nahmen, im Advent des Jahres 1980 das erste Preis-Cego der gesamten Region zu auszurichten. Von den einst zehn Weltrekordhaltern des ACE-Clans wirken mit Bertram Merz, Hans Kindler, Reinhard Mäder, Hermann Strohmayer, Helmut Trenkle, Karl Bader und Wolfgang Allaut noch sieben aktiv mit. Hinzu kommt Hartmut Maurer, der treu das Vermächtnis von Al Capone vertritt.

Bertram Merz, eines der Gründungsmitglieder von ACE, erinnert sich an die Anfänge der Cego-Turniere, die noch in der alten Festhalle stattfanden: "In der Erstausgabe des Cego-Turniers spielten noch 36 Mundelfinger mit." In den Folgejahren setzte sich der Boom des Kartenspiels fort, bis zu 184 Teilnehmer waren keine Seltenheit. Inzwischen sind es in der Regel um die 120 Kartenspieler.

Doch seine Beliebtheit verdankt das Turnier auch den nicht immer alltäglichen Preisen für die Gewinner, dem Trostpreis für den Letztplatzierten und diversen Showelementen.

Dabei schrecken die Turnierveranstalter nicht vor Schabernack zurück. Die Preisideen für die Turniersieger erstreckten sich vom Gewinn eines gebrauchten und noch für mindestens einen Winter tauglichen Kleinwagens bis zu einem selbstgebauten Tresor. ACE hatten das Preisgeld darin eingeschweißt. "Der Sieger kam beim Aufbrechen des Geldschranks regelrecht ins Schwitzen, bevor er zu seinem Gewinn gelangte."

Merz bezeichnet den Auftritt einer Bauchtänzerin, die in den Pausen und vor der Siegerehrung die Gemüter in Wallung brachte, als eines der unvergessenen Showelemente. Man darf gespannt sein, was sich ACE für das Turnier am Sonntag einfallen lassen.

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