Alfred (Vierter von links) und Anni Rothmund (Neunte von links) stellten den Kontakt zwischen der Stadtkapelle aus Pfriemd und der Musikkapelle Fürstenberg her. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Alfred Rothmund in der Stadtkapelle Pfreimd

Hüfingen-Fürstenberg (bo). Was haben Günter Zeitler, Robert Hösl, Bernhard Ponnath und Alfred Rothmund gemeinsam?

Vor mehr als 30 Jahren musizierten sie gemeinsam in der Stadtkapelle Pfreimd. Der Fürstenberger Rothmund hielt sich damals in der Oberpfalz, nahe der tschechischen Grenze unter anderem auf, weil er dort seine heutige Ehefrau Anni kennenlernte. Rothmund war und ist leidenschaftlicher Musiker, weshalb er sofort in der Stadtkapelle Pfreimd mitwirkte. Jetzt mehr als 30 Jahre später kamen die Musiker der 5500 Einwohner großen Stadt zum ersten Mal auf den Fürstenberg. "Endlich hat es funktioniert", freut sich Rothmund über den Besuch. Freilich sind die Kontakte nach Pfreimd in all den Jahren nie abgerissen. Doch in diesen Jahren hat alles gepasst, trotz den 420 Kilometern Distanz, die zwischen den beiden Orten liegen. Und auch die Vorsitzende Martina Mayer und ihre Pfreimder Kollege Thorsten Eckert verstanden sich auf Anhieb, so dass einem Besuch nichts mehr im Wege stand. Nun waren die Pfreimder also gekommen und begeisterten die Besucher während dem Frühschoppen am Sonntagmorgen mit einer Mischung aus bayrisch böhmischer und Unterhaltungsmusik. Zudem begleiteten sie unter der Leitung ihres Dirigenten Thomas Reck die Festmesse kirchenmusikalisch, einer weiteren Spezialität ihres Repertoires. Nur wenige Tage waren die Pfreimder auf dem Fürstenberg. Doch diese Zeit genügte, um neue Bekanntschaften zu schließen und Gespräche über einen möglichen Gegenbesuch in Pfreimd zu führen.

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