Zwischen den Autobahnausfahrten Horb und Empfingen kam der Vater des Jugendlichen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Foto: Heidepriem

Familie verunglückt auf Rückreise nach Belgien. Vater verliert Kontrolle über Van, Wagen kracht gegen Baum.

Horb - In der Nacht auf Sonntag ist ein 13-Jähriger bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A 81 bei Horb gestorben.

Nach ersten Ermittlungen der Polizei war die Familie des Jungen auf der Rückreise nach Belgien. Zwischen den Autobahnausfahrten Horb und Empfingen kam der Vater des Jugendlichen aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab.  Der Van des 56-Jährigen rollte laut Polizei 40 Meter über den Grünstreifen, krachte gegen ein Verkehrsschild, bockte mit den Rädern auf der Leitplanke auf und schleuderte gegen einen Baum.

Die Familie wurde laut Polizei im Auto eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die Insassen. Für den 13-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle an seinen Verletzungen. Sein Vater wurde schwer verletzt in eine Klinik gebracht. Fünf weitere Familienmitglieder erlitten leichtere Verletzungen.

Am Pkw entstand Totalschaden. Zur Klärung der Unfallursache hat die Staatsanwaltschaft Rottweil die Begutachtung durch einen Sachverständigen angeordnet. Zur Versorgung der Verunglückten waren die Rettungsdienste mit zwei Notärzten und zwölf Helfern im Einsatz. Die Feuerwehren Empfingen und Sulz waren mit zirka 30 Personen an der Unfallstelle. Während der Verkehrsunfallaufnahme musste ein Fahrstreifen gesperrt werden, es kam zu Behinderungen.

 
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